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"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!"
Steigen Gunter Gabriel und Rolf Zacher aus dem Dschungelcamp aus?

Fotos: Dschungelcamp 2016: "Altenpfleger" Menderes hilft Rolf Zacher
Fotos: Dschungelcamp 2016: "Altenpfleger" Menderes hilft Rolf Zacher FOTO: RTL
Gold Coast. Es sind fast schon besorgniserregende Szenen, die die mehr als siebeneinhalb Millionen Zuschauer der ersten Folge von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" am Freitagabend mit ansehen mussten. Die beiden Senioren im Dschungelcamp wirken nicht so, als seien sie der Aufgabe gewachsen. Von Christian Spolders

Der eine jammert, der andere meckert, und so ein bisschen dürfte man sich in Produktionskreisen Sorgen machen, dass einer der beiden Senioren im Dschungelcamp vorzeitig aufgibt. Sowohl Sänger Gunter Gabriel (73) als auch Schauspieler Rolf Zacher (74) machten zum Auftakt der zehnten Staffel nicht den stabilsten Eindruck.

Fotos: Diese Stars verließen das Dschungelcamp vorzeitig FOTO: RTL

"Das halte ich nicht durch", ächzte Gabriel schon nach der ersten Nacht. "Mental halte ich das nicht durch." David Ortega, der vom Alter und Intellekt durchaus der Enkel des Sängers sein könnte, wollte ihm noch Mut zusprechen. "Ich hänge ja jetzt richtig durch, was soll das bringen?", fragte der 73-Jährige nur trotzig.

Am Lagerfeuer sprach ihm Jenny Elvers Mut zu, als er um Hilfe jammerte. "Ist doch furchtbar, holt mich raus, morgen früh", sagte er. "Gunter, jetzt komm erstmal an", antwortete sie wie eine Altenpflegerin, die nur das ausspricht, was man in solchen Situationen eben so sagt, aber nicht, was man denkt.

Gunter Gabriel: "Ich bin kaputt"

Ortega schlug dem Kamerateam vor, Gabriel im "Base Camp", wo er und die Hälfte der auf zwei Lager verteilten Teilnehmer hausen, auf Diät zu setzen. Schließlich setze das Klima dem gut im Futter stehenden Barden zu. "Ich bin kaputt", seuftze Gabriel. "Ich bin skeptisch." Immerhin: Das Klima an der australischen Ostküste ist ein wenig abgekühlt, noch ist Gabriel Teil der Sendung.

Auch Zacher wirkte im anderen Camp, dem "Snake Rock", fehl am Platz. Als Thorsten Legat die Gruppe aufforderte, nun mal ein bisschen voran zu machen, schließlich habe er Hunger und müsse ein bisschen aufgeräumt werden, wirkte der Schauspieler noch verwirrter als ohnehin schon. Schon beim Abflug ins Camp sagte Elvers beim Anblick des Mimen, dass es gerade "ein bisschen die Anmutung vom Klub der anonymen Alkoholiker" habe. 

Rolf Zacher fährt Thorsten Legat an

Während Elvers noch eine Umarmung bekam, gab es für Legat nur abfällige Blicke. "Du bist mir zu speedy, buddy", sagte Zacher. "Wenn ich das höre, dann kriege ich gleich wieder einen Anfall." Auch, dass der ehemalige Fußball-Profi und Übungsleiter des FC Remscheid immer wieder in die Hände klatsche, um seine Kollegen in bester Trainer-Manier zu motivieren, nervte den 74-Jährigen. "Hör doch mal auf zu klatschen, sonst haue ich hier ab."

Während man bei RTL hofft, dass die Kandidaten zumindest bis zur zweiten Woche, ab welcher die Zuschauer die Promis per Telefonvoting rauswählen können, durchhalten, erscheint ein Verbleib der beiden Ältesten für mehr als eine Woche unwahrscheinlich. Zu Prüfungen, bei denen man sich körperlich anstrengen muss, dürfen die Zuschauer sie gar nicht erst wählen, und schon Helmut Berger, 2014 im Alter von 69 Jahren im Camp, gab am zweiten Tag auf, da die Temperaturen zu hoch und somit zu gefährlich für den Gesundheitszustand gewesen seien.

Ansonsten gaben in den vergangenen Jahren lediglich Kandidaten auf, die keinen Bock mehr hatten. Angelina Heger etwa im Jahr 2015, oder Michael Wendler zwölf Monate zuvor.

Welche Promis bisher das Dschungelcamp freiwillig verlassen haben, sehen Sie hier.

Lesen Sie hier einige der besten Sprüche der zehnten Staffel.

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(spol)
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