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Medienbericht
"DSDS"-Kandidaten müssen intime Details preisgeben

Medienbericht: "DSDS"-Kandidaten müssen intime Details preisgeben
Die "DSDS"-Kandidaten müssen laut "Stern"-Bericht intime Details über ihr Privatleben preisgeben. FOTO: RTL/Gregrowius
Hamburg. Die Kandidaten der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" müssen der zuständigen Produktionsfirma einem Medienbericht zufolge zahlreiche intime Details mitteilen. Dazu zählen Auskünfte über Krankheiten, Partnerschaft, Schwangerschaft oder erotischen Fotos, wie der "Stern" am Mittwoch vorab berichtete.

In einem den Kandidaten vorgelegten Fragenkatalog werden unter anderem die Fragen "Hast du schon einmal Nacktfotos machen lassen?", "Wie lange hat deine letzte Beziehung gedauert, und warum ist sie gescheitert?" oder "Warst du in den letzten fünf Jahren wegen einer schweren körperlichen oder psychischen Krankheit in Behandlung?" gestellt.

Alle 120 Kandidaten, die die erste Runde von "DSDS" überstanden haben, werden dem Bericht zufolge mit mehr als 130 Fragen konfrontiert. Der Fragenkatalog wird den Kandidaten von der Kölner Fernsehproduktionsfirma Grundy Light Entertainment ausgehändigt, die "DSDS" im Auftrag von RTL produziert.

"Wir brauchen die Fragebögen, um den Zuschauern in den Einspielfilmen aus dem Leben der Kandidaten zu erzählen. Und je mehr wir von ihnen wissen, desto besser können wir sie vorbereiten, insbesondere auch auf Presseanfragen zu Privatem jenseits der Sendung", sagte Ute Biernat, Geschäftsführerin von Grundy Light Entertainment, dem "Stern". RTL teilte dem Bericht zufolge mit, die Inhalte der Fragebögen bislang nicht gekannt zu haben.

 

(DDP/sdr/RPO)
 
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