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München
Erol Sander wegen Drogenbesitzes zu Geldstrafe verurteilt

München. Erol Sander (49) hat über seinen Anwalt erklären lassen, dass er einen Strafbefehl wegen unerlaubten Drogenbesitzes vom Amtsgericht München akzeptiert. Das sei kein Schuldeingeständnis, teilte der Anwalt des Schauspielers mit. Den Strafbefehl mit einer Geldstrafe von rund 25.000 Euro wegen Marihuana-Besitzes in nicht geringer Menge habe er aus Rücksicht auf seine Familie und sein privates Umfeld akzeptiert, um eine monatelange öffentliche Berichterstattung zu vermeiden. Er habe weder Drogen konsumiert noch besessen, die von der Staatsanwaltschaft München I veranlassten Haar-, Blut- und Urinproben hätten keinerlei Nachweis erbracht.

Die Staatsanwaltschaft erklärte dagegen, dass der Strafbefehlsantrag auf Beweisangebote wie Zeugen, Sachverständige und Gutachten gestützt sei. Nach Erörterung der Beweislage habe man Sander einen Strafbefehlsantrag angeboten, um ihm ein öffentliches Gerichtsverfahren zu ersparen.

Die Ermittlungen gegen den TV-Star ("Mordkommission Istanbul") hatte Noch-Ehefrau Caroline Goddet im Juni 2017 mit einer Anzeige wegen illegalen Drogenbesitzes und Konsums sowie einer Anzeige wegen angeblicher Anwendung häuslicher Gewalt angestrengt. Das Ermittlungsverfahren wegen häuslicher Gewalt wurde laut Staatsanwaltschaft München wieder eingestellt. Sander und Goddet lassen sich gerade scheiden.

(dpa)
 
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