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Wok-WM 2010
Hackl und Raab nicht zu schlagen

Die Gewinner der Wok WM 2010
Die Gewinner der Wok WM 2010 FOTO: prosieben.de
Oberhof (RPO). Derzeit ist TV-Entertainer Stefan Raab fast jeden Tag im deutschen Fernsehen zu sehen. Erst vor einer Woche kürte er Lena Meyer-Landrut zur Gewinnerin des Songcontests "Unser Star für Oslo". Und gestern Abend war er wieder auf der Mattscheibe. Dieses Mal nicht auf dem Sessel, sondern im Wok - wie jedes Jahr bei der Wok WM von ProSieben.

Schwarze Helme, riesige Suppenkellen als Steuerungselemente und dick eingepackt in dunklen Overalls. So sahen sie aus, die Teilnehmer der Wok-WM bei ProSieben. In Oberhof fand bereits zum achten Mal diese ungewöhnliche WM statt. Und wie sollte es auch anders sein: Georg Hackl ist das Maß aller Dinge bei der gigantischen Werbeveranstaltung, die erstmalig in Thüringen stattfand. Zum dritten Mal in Folge stieg der Berchtesgadener als Sieger im Einer-Wok aus der Eisrinne und sicherte sich den Hattrick.

Hackl hatte am Ende mehr als zehn Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz, die von dem Allroundtalent Joey Kelly und dem Rodel-Olympiasieger Felix Loch angeführt wurde. Kelly rutschte auf den zweiten Platz, Moderator Christian Clerici wurde Dritter.

Unfälle gab es zum Glück nicht. Nur Christian Clerici rutschte im Einer-Wok kurzzeitig aus seinem Reistopf, konnte sich aber rasch wieder hinein manövrieren. Immerhin erreichen die Woks Geschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern.

Den Sieg vor rund 6.000 Zuschauern auf der 1.354 Meter langen Bahn im Vierer-Wok feierte wie bereits im Vorjahr der Initiator dieser Veranstaltung: Stefan Raab. Der Kölner zeigte seine breitestes Grinsen und freute sich mit seinen Teamkollegen Björn Dunkerbeck, Olympiasieger André Lange und Axel Stein.

Allerdings war es nicht ganz einfach, der rund vierstündigen Veranstaltung zu folgen. Jeder noch so kleine und freie Platz in der Eisrinne oder den Wok-Fahrern wurde für Reklame genutzt. Und da auch der Kommentator bei jeder Abfahrt und in jeder Kurve den Sponsor erwähnte, kam sich der Zuschauer schnell wie im Kaufhaus vor. Die Wok-WM glich in einer gigantischen Werbesendung. ProSieben hatte es ja auch eigens als Dauerwerbesendung deklariert.

Für ein musikalisches Highlight gegen Ende sorgte Lena Lena Meyer-Landrut mit ihrem Song für Oslo. Ein Interview durfte der neue Star allerdings nicht geben. Es fehlte schlicht die Zeit.

(rpo/nbe)
 
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