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Neue Vox-Serie ab Samstag
"Hundeprofi" erzieht Promi-Vierbeiner

Hunde zwischen Schönheitssalon und Laufsteg
Hunde zwischen Schönheitssalon und Laufsteg FOTO: AFP
Köln/Bonn (RPO). "Hundeprofi" Martin Rütter kann gut mit Mensch und Tier. Bisher hat er es geschafft, auch die härtesten Hunde-Fälle zu lösen und ein entspanntes Verhältnis zwischen Herrchen und Hund herzustellen. Ab kommenden Samstag (6. März, 19.15 Uhr) traut er sich nun an die Vierbeiner prominenter Hundehalter heran.

Der Hundepsychologe berät in der neuen Serie "Der V.I.P. Hundeprofi" unter anderem Musiker Ross Antony und Astrologin Antonia Langsdorf und gibt Tipps bei der Hundeerziehung.

Einen Unterschied zu der Arbeit mit "normalen Herrchen" habe er nicht empfunden, sagte Rütter in Bonn. Es habe ihn jedoch beeindruckt, wie nah er über die Tiere an die Promis rangekommen sei. "Hunde rufen beim Menschen ganz neue Seiten hervor", sagte Rütter.

Der zehn Monate alte Hund von Moderatorin Nina Ruge sei bei Spaziergängen immer wieder abgehauen. Das Problem habe aber nicht bei "Lupo", sondern bei Ruge gelegen. "Sie war schlichtweg zu langweilig für den Welpen." Die 53-Jährige habe dem Tier zwar gutes Futter, Liebe und Bewegung gegeben, "die Beschäftigung hat sie glatt vergessen", sagte Rütter.

Der Tiertrainer gab Ruge den Ratschlag, gemeinsam mit "Lupo" zu toben. "Erstmal eine komische Vorstellung", sagte Rütter. Es habe ihn dann aber überrascht, wie schnell die Moderatorin alle Hemmungen ablegte. "Sie ließ sich auf das Tier ein, spielte mit ihm, alberte rum."

Im Rückblick habe jeder Hund perfekt zu seinem Halter gepasst, sagte Rütter weiter. Rapper Eko Fresh beispielsweise besitze einen Riesenboxer, "Buttges" wiege etwa 40 Kilogramm. Der Rapper habe aus dem Hund einen Bewacher machen wollen. "Das war jedoch schier unmöglich", sagte Rütter. "Buttges war und ist eine gutmütige, prollige Schmusebacke und genauso wenig großschnäuzig wie sein Herrchen."

Zwei Fehler habe er jedoch bei allen Hundehaltern, prominent oder nicht, entdeckt: Hunde lebten in ihrer eigenen Welt. Jede Vermenschlichung sei falsch. Botschaften wie "Guck mal, da kommt Papa" könne er nicht nachvollziehen. Daneben seien die meisten Besitzer viel zu tolerant mit ihren Tieren. "Der Hund muss schon beim ersten Mal erfahren, dass er keine Leuten anbellen darf", sagte Rütter.

(DDP/nbe)
 
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