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Vox-Show "Kitchen Impossible"
Tim Mälzers neues Erfolgsrezept

"Kitchen Impossible": Tim Mälzer fordert Promi-Köche heraus
"Kitchen Impossible": Tim Mälzer fordert Promi-Köche heraus FOTO: Vox
Düsseldorf. Die Show "Kitchen Impossible" mit Fernsehkoch Tim Mälzer bekommt eine zweite Staffel. Am Sonntagabend auf Vox geht es los. Von Lisa Kreuzmann

Der Sonntagabend hat ein neues Gesicht: Seit drei Wochen ist TV-Koch Tim Mälzer mit "Kitchen Impossible" auf Sendung. Und das so erfolgreich, dass der internationale Kochwettstreit 2017 in die zweite Runde gehen wird. Mälzers Erfolgsrezept: eine freche Schnauze gepaart mit der Ehrlichkeit, diese auch einzugestehen. Tim Mälzer kann über andere, aber auch über sich selber lachen. Und das kommt beim Publikum gut an.

Laut, spitzbübisch und mit einem Hang zur Großmannssucht

Der 45-jährige Hamburger ist der Ungestüme unter den Fernsehköchen: laut, spitzbübisch und mit einem Hang zur Großmannssucht, die man ihm nicht übel nehmen möchte, weil er nicht seine Stellung als Spitzenkoch zelebriert, sondern die Liebe zum Handwerk.

In "Kitchen Impossible" fordert Tim Mälzer jede Woche eine Küchengröße zum Duell. Der Kniff: Beide Köche müssen sich Herausforderungen stellen, die jenseits ihrer Wohlfühlzone liegen und unternehmen exotische kulinarische Ausflüge. Die Aufgaben in zwei verschiedenen Ländern überlegt sich der jeweilige Konkurrent.

Ein weiterer Schock: "Ich muss Nudeln machen"

Dem mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Spitzenkoch Juan Amador hatte Tim Mälzer mit seiner Aufgabenstellung besonders viel Fingerfertigkeit abverlangt. Für den Sternekoch ging es für die zweite Aufgabe in ein Schnellrestaurant im Münchner Bahnhofsviertel. Für den Schwaben, der sich mit Molekularküche einen Namen gemacht hat, ein ungewohnter Tapetenwechsel. Ein weiterer Schock: "Ich muss Nudeln machen", ächzte der Profi. Und das nicht nach klassisch italienischer Art, sondern nach uigurischer Tradition - eine Volksgruppe im Nordwesten Chinas. Die stellt ihre Nudeln via Spinntechnik und Wickeloptik her. Tim Mälzer wurde nach Portugal und Amsterdam geschickt.

Die vierte von sechs geplanten Folgen erzielte mit durchschnittlich 1,97 Millionen Zuschauern einen neuen Bestwert. Beim für Vox wichtigen Publikum zwischen 14 und 59 Jahren schalteten 1,3 Millionen ein. Den ARD-"Tatort" sahen in dieser Altersgruppe 3,62 Millionen Zuschauer. Wie viele neue Folgen es 2017 geben wird, ist noch nicht bekannt. Tim Mälzer wurde mit der Vorabendshow "Schmeckt nicht, gibt's nicht" bekannt.

Quelle: RP
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