| 07.26 Uhr

"Let's Dance"
Ein Walzer für Joker und Harley

Der Tanz der Bösewichte
Der Tanz der Bösewichte FOTO: RTL / Stefan Gregorowius
Düsseldorf. Maximilian Arland überzeugt die Jury diesmal als tanzender Bösewicht aus dem Batman-Universum. Vanessa Mai und Angelina Kirsch begeistern dagegen durch ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit 30 Punkten.  Von Julia Zuew

Geldscheine und Federboas fliegen durch die Luft. Das Team rund um Model Angelina Kirsch und Tanzprofi Massimo Sinató gleitet zu einem Mashup aus Abba-Hits übers Parkett. Mehr oder minder synchron, zumindest den größten Teil der Zeit: "90 Prozent waren gut, die restlichen zehn waren kleine Fehler", sagt Juror und Ex-Tanzprofi Joachim Llambi. Zu den zehn Prozent gehört aber auch eine missglückte Hebefigur von Musiker Gil Ofarim. Trotzdem gibt es von der Jury satte 20 Punkte für den ersten Team-Tanz.

Unter dem Motto "Movie Special" kommen als nächstes die Teilnehmer im Team rund um Schlagersängerin Vanessa Mai und Tänzer und Trainer Christian Polanc auf die Tanzfläche. Zum Soundtrack von "Top Gun" (1986) tanzen die Paare eine Choreografie, die Llambi sogar besser bewertet als Mitjuroren Jorge González und Motsi Mabuse. Ganze acht Punkte vergibt der meist härteste Kritiker in der Jury. Von González und Mabuse gibt es jeweils sieben.

Vanessa Mai tanzt den besten Slowfox

Höhepunkte der siebten "Let's Dance"-Folge waren eindeutig die Auftritte der Team-Kapitäne. Das Duo Mai-Polanc begeistert Publikum und Jury mit einem Slowfox zu dem Soundtrack von "Für immer Shrek" (2010). In einer bauchfreien Kombination aus Oberteil und einem langen Rock aus leichtem, blauen Stoff schwebt Mai durch die Nebelschwaden über dem Boden. "Das war extrem gut", sagt Mabuse anschließend. "Diese kontrollierte Bewegung von Fuß zu Fuß, die Haltung, auch die fließende Bewegung, die du eingebaut hast – einfach hammer."

Fotos: "Let's Dance" 2017: Die Platzierungen der Promis FOTO: RTL / Stefan Gregorowius

Llambi hatte bereits in der sechsten Folge den Auftritt von Vanessa Mai und Christian Polanc in höchsten Tönen gelobt, und auch dieses Mal trumpft er auf: Sänger und Let's-Dance-Gewinner Alexander Klaws "hätte gegen dich kein Land gesehen", findet der Juror. Mit 30 Punkten wird der Slowfox bewertet.

Freudentränen bei Angelina Kirsch

Kirsch und Sinató holen mit einer Choreografie zu "Who Wants To Live Forever" aus dem Film "Highlander" (1986) ebenfalls volle Punktzahl. Der Contemporary rührt Publikum und Jury zu Tränen – aber auch das Model selbst. In dem Einspieler vor dem Auftritt des Paares ist Kirsch noch weinend beim Training zu sehen. Obwohl sie immer stark wirke, habe sie eine verletzliche Seite, sagt sie vor der Kamera. "Im Training hat sie sich geöffnet", sagt Tanzpartner Sinató. "Aber ich weiß nicht, ob sie das macht, wenn die ganzen Kameras und Menschen da sind." Doch die Zweifel bleiben unbegründet: "Von mir bekommst du zehn Punkte, das kann ich dir jetzt schon sagen", sagt Llambi nach dem Auftritt.

Pahde und Cibis müssen gehen

Mit schlappen 17 Punkten räumen an diesem Abend Schauspielerin Cheyenne Pahde und Profitänzer Andrzej Cibis das Parkett. Nach sieben Runden bei "Let's Dance" schicken die Zuschauer das Duo nach Hause. Auch die Jurybewertung fällt nach dem Tanz mäßig aus. Ganz anders die Meinung der Juroren zu der Performance von Maximilian Arland und Sarah Latton: "Das war ein ganz anderer Maximilian als bisher", finden alle drei nach einem Tanz zu der Musik von "Suicide Squad" (2016).

"Let's Dance": Vanessa Mai und Christian Polanc begeistern FOTO: RTL / Stefan Gregorowius

Als Bösewicht Joker und Verbrecherin Harley Quinn tanzen beide eine Mischung aus Contemporary und Wiener Walzer – mit wahnwitzigem Grinsen und passenden Kostümen. Auch wenn Harley Quinns Kleid ursprünglich eher rot als pink ist: Im Gesamtbild ist die Kulisse gut umgesetzt. Und bei Maximilian sei "eine Bombe explodiert", findet Mabuse.

Ein Hochzeitswalzer für Popows Mutter

In Weiß und Rosa, mit einem Blumenkranz in Herzform über der Bühne: Mit Hochzeitskulisse und einem klassischen Walzer sorgen Sportler Heinrich Popow und Tanzpartnerin Kathrin Menzinger für den mit Abstand rührendsten Moment der Sendung. Seine Mutter habe seit der Amputation in der Kindheit befürchtet, dass ein Hochzeitswalzer mit Beinprothese nicht vereinbar sei, sagt Popow im Einspieler. Das Gegenteil ist der Fall, beweist das Paar. Beide dürfen in die nächste Runde.

Let's Dance - Promis tanzen zu Nummer-eins-Hits FOTO: RTL/Stefan Gregorowius

Und auch unter den anderen Teilnehmern scheint das Duo zumindest einen großen Fan zu haben. Comedian Faisal Kawusi ruft nach seinem Auftritt die Zuschauer auf, für Popow und Latton zu stimmen. Die Anrufe reichen schließlich für beide Paare: Auch Kawusi und Profitänzerin Oana Nechiti kommen weiter. 

 
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