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Neue Folge von "Let's Dance"
Deffi geht davon aus, dass er heute wieder weiter kommt

Let's Dance: Detlef Steves beißt sich durch
Profitänzerin Isabel Edvardson und der Moerser TV-Star Detlef Steves bei der 80er-Jahre-Show von "Let’s Dance" vor zwei Wochen. FOTO: © RTL / Stefan Gregorowius
Moers. Der Moerser TV-Star Detlef Steves misst sich heute bei "Let's Dance" zum vierten Mal mit seinen Konkurrenten. Im Interview verrät Deffi, wie die Vorbereitungen liefen und warum er vor zwei Wochen hinter den Kulissen weinen musste. Von Tobias Dupke

Detlef Steves beißt sich durch. Der Moerser TV-Star darf sich heute Abend (20.15 Uhr/RTL) wieder bei "Let's Dance" beweisen, Salsa steht an. Auch wenn er schon als "tanzender Brückenpfeiler" bezeichnet wurde, gibt er nicht auf. "Ich habe nie behauptet, tanzen zu können", sagt er. Trotzdem legt er sich ins Zeug, trainiert mit seiner Tanzpartnerin Isabel Edvardson acht Stunden am Tag. Er will es sich, seinen Fans aber auch seinen Neidern zeigen, dass er es packen kann. Im Interview zieht er Zwischenbilanz.

Fliegen Sie heute Abend bei "Let's Dance" raus?

Detlef Steves Nein, wir kommen weiter, weil wir gut tanzen. Wenn wir pessimistisch an die Sache rangehen und nicht vorne mittanzen wollen, hätten wir überhaupt nicht anzutreten brauchen.

Haben Sie an den Osterfeiertagen trainiert?

Steves Nein, wir hatten frei - und das habe ich sehr genossen. Ich hab schön mit meiner Familie gefeiert.

Wie haben Sie und Isabel Edvardson sich auf heute vorbereitet?

Steves Wir haben ein paar megaintensive Trainingstage gehabt und uns richtig ins Zeug gelegt. Das wird schon klappen.

Sie tanzen zu "Papa loves Mambo" Salsa - gibt es viel Show um den Tanz herum?

Steves Eher nicht. Wir sind beide nicht so große Showmaker. Wir wollen so viel wie möglich tanzen und mit unserem Tanz überzeugen. Ich will zeigen, dass ich hart trainiert habe, und keine Show machen.

Nicht jeder findet, dass Sie besonders gut tanzen...

Steves Das habe ich auch nie behauptet. In der Presse bin ich sogar schon mal "Tanzender Brückenpfeiler" genannt worden. Das finde ich eigentlich ganz witzig. Ich gebe mir Mühe - und ich gebe immer alles, auch beim Tanzen.

Wenn "Let's Dance" heute Abend für Sie vorbei wäre, wie fänden Sie das?

Steves Es wäre natürlich gemütlicher, aber das will ich nicht. Ich bin gerne dabei und möchte es, solange mich meine Füße tragen, auch bleiben. Ich erlebe gerade eine total coole Zeit. Das ist eine Erfahrung, die man nicht so oft macht. Daher genieße ich auch jede Sekunde.

Hat Sie die Sendung denn auch populärer gemacht?

Steves Eine gewisse Popularität hatte ich ja auch schon vorher. Aber ich merke, dass ich mit "Let's Dance" eine andere Zielgruppe erreiche.

Nehmen die Menschen sie jetzt anders wahr?

Steves Ich weiß nicht, wie die Leute mich wahrnehmen. Bei der ersten Sendung "Ab ins Beet" bei Vox bin ich sehr oft emotional geworden. Weil eben so viel schief gegangen ist. Vielleicht halten mich seitdem einige Menschen für einen lauten Vollproll. Das ist mir aber egal. Jeder soll über mich denken, was er will. Eine vorgefertigte Meinung kann ich eh nicht ändern.

Was war denn Ihr bislang schönster "Let's Dance"-Moment?

Steves Als mich mein Papa in der letzten Sendung hinter der Bühne überrascht hat. Ich war gesundheitlich ein wenig angeschlagen und hab mich dort vor dem Auftritt ausgeruht. Normalerweise hat mein Papa keine Lust auf solche Veranstaltungen. Aber Isabel und ein guter Freund von mir haben ihn überredet bekommen. Als ich ihn gesehen hab, musste ich sofort weinen - so schön war der Moment. Ein weiterer schöner Moment war, als Joachim Llambi Isabel und mir drei Punkte gegeben hat.

Isabel ist schon richtig in Ihrer Familie integriert. Zieht sie bald nach Moers?

Steves Nein, sie bleibt in Hamburg. Aber es stimmt, wir haben durch das intensive Training eine Freundschaft aufgebaut. Wir werden natürlich in Kontakt bleiben. Und wenn sie mal einen Aushilfstrainer für ihre Tanzschule braucht, dann mache ich das gerne.

Quelle: RP
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