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Helene Fischer nach Pfeifkonzert
"Da muss ein Musiker vielleicht auch mal durch"

Nach Pfeifkonzert im DFB-Pokal-Finale 2017: Helene Fischer bei Thomas Gottschalk
Schlagerstar Helene Fischer gibt sich im Interview mit Thomas Gottschalk gelassen. FOTO: dpa, car hjb
Berlin. Schlagersängerin Helene Fischer (32) hat ihren Auftritt beim DFB-Pokalfinale am Samstag, bei dem sie minutenlang ausgepfiffen wurde, für sich persönlich wohl weitgehend abgehakt. Im Gespräch mit Thomas Gottschalk gab sich die 32-Jährige gelassen. 

"Da muss ein Musiker vielleicht auch mal durch", sagte sie am Sonntagabend in der RTL-Sendung "Mensch Gottschalk". "Ich hab mir so 'ne dicke Haut in den letzten Jahren zugelegt und seit gestern sind auch noch Haare gewachsen."

Helene Fischer wird bei Halbzeitshow ausgepfiffen FOTO: afp

Wie sie das lautstarke, anhaltende Pfeifkonzert im Berliner Olympiastadion bei ihrem Live-Auftritt empfunden hat, beschrieb sie einen Tag später so: "Da zu stehen als Künstlerin und die geballte Testosteron-Power zu spüren, das war schon..."

Wirklich böse könne sie den Fußballanhängern nicht sein, betonte sie. "Ich hab das aber gar nicht als so schlimm empfunden." Die Pfiffe der Fußballfans bezog sie auch nicht auf sich alleine: "Da ist ein Groll da, die wollten keine Unterhaltung."

Twitter-Reaktionen zum Pfeifkonzert gegen Helene Fischer

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Sonntag angekündigt, Showeinlagen in der Halbzeitpause zu überdenken. "Wir analysieren nach jedem Pokalfinale die Abläufe, das werden auch in diesem Jahr tun. Danach entscheiden wir, was wir beibehalten oder verändern", teilte der DFB am Sonntag mit.

(mro/dpa)
 
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