| 13.50 Uhr

Deutschland sucht den Superstar
Nelson Sangaré ist raus

Dritte Mottoshow: Nelson fliegt raus
Dritte Mottoshow: Nelson fliegt raus FOTO: ddp
Düsseldorf. Nelson Sangaré ist bei "Deutschland sucht den Superstar" rausgeflogen. Die dritte Mottoshow war ein Festival der schiefen Töne. Bis auf Mehrzad hätte am Samstagabend keiner das Weiterkommen verdient. Von Christian Schwerdtfeger

Es ist kurz vor Mitternacht, als sich Nelson Sangaré vom Publikum und seinen Fans verabschiedet. Er ringt im Fassung: "Ich danke euch für eure Unterstützung.” Den sieben anderen Superstarkandidaten wünscht der 24-Jährige zum Abschied noch viel Spaß und Glück. Für Nelson ist der Traum, Deutschlands nächster Superstar zu werden, seit Samstagabend ausgeträumt.

Die Zuschauer vor den Fernsehgeräten entschieden mit ihrer Telefonabstimmung, dass sie das Model in der nächsten Mottoshow nicht mehr sehen möchten. Da half auch die Unterstützung seiner Mutter, die erstmals live im Fernsehstudio mit ihrem Sohn mitfieberte, nichts. Zu unsicher war der Auftritt ihres Sohnes zuvor gewesen.

Bereits die erste Textpassage des Songs ‘Summer Jam‘ von The Underdog Project setzte der 24-Jährige nach Meinung der Jury völlig in den Sand. Was danach kam, sei auch nicht viel besser gewesen. Und überhaupt hätte Nelson sich für das falsche Lied entschieden. Dennoch überrascht sein Rauswurf viele. Besonders Mitjurorin Nina Eichinger, die Nelson immer in den höchsten Tönen - insbesondere für sein gutes Aussehen - gelobt hatte, ging die Entscheidung der Zuschauer sichtlich unter die Haut. Fassungs- und regungslos starrte sie nach der Bekanntgabe in die Kamera.

Treffen der Ex-Knackis

Für Menowin Fröhlich, Thomas Karaoglan, Ines Redjeb, Helmut Orsz, Manuel Hoffmann, Kim Debkowski und Mehrzad Marashi geht der Superstar-Traum indes weiter. Auch wenn von ihnen in der dritten Mottoshow bis auf den 29-jährigen Mehrzad, der mit Abstand der beste Kandidat war, keiner überzeugen konnte.

Durch die Bank erwischten alle anderen ansonsten einen gebrauchten Abend, trafen die Töne nicht, glänzten mit Textschwäche und Nervosität. Ex-Knacki und Bohlenliebling Menowin konnte diesmal nach Ansicht der Jury mit seinem Auftritt für kein Gänsehautgefühl sorgen. Die Mutter des 22-Jährigen saß wie die Mutter von Nelson ebenfalls zum ersten Mal im DSDS-Fernsehstudio. Sie war gerade erst nach einer verbüßten vierjährigen Strafe aus dem Gefängnis entlassen worden. Die beiden Ex-Knackis feierten ihr Wiedersehen vor einem Millionenpublikum mit einer Umarmung.

Kim wurde heftig kritisiert

Wieso die 17-jährige Kim noch im Rennen bleibt, ist besonders für Dieter Bohlen ein Rätsel. Für ihn ist sie die mit Abstand schlechteste Kandidatin, sein Urteil über ihre Darbietung fiel vernichtend aus: "Das war so emotional, wie wenn Désirée Nick sich die Hornhaut von den Brustwarzen rubbelt!” Auch Manuel Hoffmann bekam sein Fett weg: "Mein Duschvorhang zuhause bewegt sich besser als du”, so der Poptitan. Ungewohnt Nervös präsentierte sich auch der "Checker”. Immerhin gefiel Dieter Bohlen seine Textauswahl. Denn der 16-jährige Duisburger sang "Mamacita” von Mark Medlock.

(RPO)
 
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