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Germany's Next Topmodel
Pauline sorgte für mächtig Trubel

Germany's Next Topmodel: Pauline sorgte für mächtig Trubel
Pauline Asaja bekam ihr erstes FOTO: DDP
Düsseldorf (RPO). Von 27 Mädchen haben es in dieser Woche 18 in die nächste Runde geschafft. Neun mussten Abschied nehmen von ihrem Traum bei "Germany's Next Topmodel" zu gewinnen. Eine junge Dame kam jedoch dazu und sorgte für mächtig Trubel unter den Kandidatinnen. Von Andrea Rachuy

Von Berlin ging es für die Mädchen zum Münchner Flughafen, wo sie wieder drei Aufgaben bewältigen mussten. Gleich bei der Ankunft stellte die Jury Pauline vor. Die 19-jährige wurde zuvor bei "Wetten Dass...?" gecastet und bekam von Heidi eine Wildcard. Sie musste nicht mehr beim Casting teilnehmen und kam direkt in die dritte Runde.

Die anderen Mädels fühlten sich überrumpelt und ließen sie das auch spüren. Nach einer frostigen Begrüßung konnte sie sich aber einigermaßen in die Gruppe einfügen. Einzig Svea schien mit ihr ein größeres Problem zu haben.

Pauline, sie und auch Desiree sind ein ähnlicher Typ. Alle drei haben einen dunkleren Teint, all sie haben schwarzes krauses Haar. Dass sie sich sonst nicht besonders ähnlich sind, schmälerte besonders bei Svea die Angst nicht, in direktem Vergleich zu verlieren.

Und so kam es, wie es kommen musste. Pauline und Svea waren die letzten beiden aus ihrer Gruppe, die auf Heidis Entscheidung warteten. Und die hatte nur noch ein Foto. Um es spannender zu machen, wurde erst Svea für ihre recht guten Leistungen gelobt und Pauline für ihre Startschwierigkeiten kritisiert. Dann bekam Pauline doch ihr Foto.

Neben Svea schieden acht weitere Mädchen aus. Drei von ihnen direkt nach der ersten Challenge. Die bestand in einem Live-Walk am Münchner Flughafen bei frostigen Temperaturen und vor Publikum.

Dabei ging es um ein Gefühl für Mode und den eigenen Stil sowie das richtige Auftreten. Die Mädchen hatten nur wenige Minuten Zeit, um sich ein Outfit zusammenzusuchen. Einige machten ihre Sache ganz gut, andere wählten ein völlig unpassendes Outfit und manche konnten obendrein nicht laufen.

Juror "Q" begrüßte die Mädchen anschließend im Flughafenhotel. Er hatte die leidvolle Aufgabe, den Mädchen die Handys abzunehmen. Im Hotel bekamen die Mädels auch ihre erste Heidi-Mail. Die Nachricht versprach, sie würden "außer Rand und Band" geraten, ob der Dinge die da kommen.

Hinter dieser ominösen Nachricht steckte ein Fotoshooting auf dem Gepäckband. Der Fotograf ist Maik Azato. Er hatte unter anderem schon Seal und Outcast vor der Linse. Jede der Kandidatinnen bekommt großzügige 15 Minuten, in denen sie auf dem wackeligen Fließband alles geben muss.

Bei den zugegeben schwierigen Begleitumständen des Shootings hatten viele mit ihren Körpern zu Kämpfen. Sie mussten auf wackeligem Untergrund laufen, einen Koffer in der Hand halten und aufpassen, dass sie nicht von der Windmaschine weggepustet werden.

Die einen schafften es nicht, auf der markierten Stelle zu laufen, andere erinnerten an Zinnsoldaten. Es gab Stolperer, "auf Klo müssende Roboter" und echte Wackelkandidatinnen.

Besonders hervor taten sich dabei mal wieder Anna und Miriam. Anna, die amtierende Miss-Russland gab sich zum wiederholten Male viel zu weiblich. Heidi würde sie sofort in die Sparte "Katalog vor 20 Jahren" stecken. Damit passe sie mit zu viel weiblicher Eleganz nicht auf die großen Laufstege der Welt. Weil sie den mehrfachen Rat der Jury nicht umsetzte, flog sie am Ende raus.

Miriam hingegen glänzte mal wieder durch Körperbeherrschung. Die Stuntfrau fährt lieber Motorrad, als Frauenzeitschriften zu lesen und fühlte sich auch beim Live-Walk am Ende sichtlich unwohl. Ihre Gefühle zeigen sich in einem verkrampften Gesichtsausdruck, den sie abzulegen lernen muss. Trotzdem bekam sie eine Chance und ihr zweites Foto.

Wioletta fiel das Shooting leicht. Sie sieht immer sehr edel aus und Heidi kann sie sich schon in Werbung für teure Produkte vorstellen. Pauline dagegen war zu Anfang etwas lahm. Aber dann holte Heidi alles aus ihr heraus, indem sie sie schreien ließ. Beide bekamen ein Foto.

Heidis Fazit: Einige können es richtig gut, wollen es und geben alles, andere hingegen hinken ganz schön hinterher. Bevor die Mädchen ihr Laufen noch einmal beweisen mussten, wurden zwei von ihnen direkt in die nächste Runde gewählt.

Beim Live-Walk fiel besonders Alisar auf. Sie ist hübsch, aber auch total verschreckt. Sie war zu lahm und zeigte zu wenig Präsenz. Als die Jury sie nach ihrem Befinden fragte, brach die Schüchterne in Tränen aus. Sie erzählte, dass sie in der Schule immer für ihre Größe gehänselt wurde und davon ein Mangel an Selbstbewusstsein erlitten hat. Ein Trost war das Foto, das sie in die nächste Runde beförderte.

Noch mehr Drama gab es bei Katharinas Auftritt. Sie konnte bei der Jury nicht punkten und so wurde die Blondine mit dem osteuropäischen Akzent schon auf dem Laufsteg rausgeschmissen. Man wolle sie nicht länger auf die Folter spannen, war die Begründung.

An Luisa gefällt der Wille. Sie gestand auf die Frage hin, warum sie so ergeizig ist, dass sie 25 Kilo abgenommen, nur um zu "Germanys Next Topmodel" zu kommen. Svea sah hinter der Aussage nur Taktik. Auch andere Mädchen guckten bei ihrer Geschichte ein bisschen ungläubig drein. Auch weiter ist Neele, die viel versprechende Brünette.

Genau wie Jaqueline, Leyla, Viktoria, Nadine, Hanna, Lena, Louisa, Petra, Aline, Catherine, Lara und Laura. Diese 18 Mädchen fliegen in der nächsten Woche nach Kapstadt. In Südafrika müssen sie Kraft, Balance und Durchhaltevermögen beweisen und erstmals mit anderen Models konkurrieren.

 
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