| 15.36 Uhr

Wüstenshow „Global Gladiators“
Pietro kneift – und Oli Pocher beklagt sich

Zum zweiten Mal schwitzen in der Wüste
Zum zweiten Mal schwitzen in der Wüste FOTO: ProSieben/ Richard Hübner
Düsseldorf. In "Global Gladiators" sollen Promis irgendwo in Afrika sportliche Aufgaben lösen. Aber Comedian Oliver Pocher nutzt die Pro7-Show lieber, um seinen Rosenkrieg mit Ex-Frau Sandy Meyer-Wölden öffentlich auszutragen. Der Sender ist begeistert. Von Markus Werning

Die mehr oder weniger bekannten Promis sind schon seit zwei Wochen in Afrika. Am Anfang waren sie noch zu acht. Aber vergangene Woche musste Model Larissa Marolt die Show verlassen. Auch in der dritten Folge wird jemand gehen müssen. Das ist das Konzept von "Global Gladiators": Die Promis wurden in zwei Teams aufgeteilt, um gegeneinander anzutreten – und von den Verlierern muss einer nach Hause fahren.

Aber das ist nicht alles. Die Wüstenkämpfer leben in einem Container und werden rund um die Uhr von Kameras beobachtet. Der Zuschauer sieht also nicht nur, wie sich ehemalige Fußballspieler wie Ulf Kirsten und Nadine Angerer in der Wüste schlagen. Er kann ihnen auch am Frühstückstisch zuhören und vielleicht in ihr Privatleben eintreten. Wenn sie es denn zulassen. So wie Comedian Oliver Pocher in der dritten Folge. Aber der Reihe nach:  

Die Spiele der Woche

Die Sendung beginnt mit einer Mutprobe: Die beiden Teams sollen Luftballons zum Platzen bringen. Allerdings müssen sie dafür jeweils einen Gladiator bestimmen, der sich aus einer Höhe von 60 Metern auf das Ziel fallen lässt. Das rote Team gewinnt, weil Schauspieler Raúl Richter seine Höhenangst überwindet – sogar vier Mal. Zwar erwischt er dabei nur einen einzigen Ballon. Doch das reicht, weil Sänger Pietro Lombardi das Spiel komplett verweigert. Aus Angst vor der Höhe.

Dann geht es aufs Meer. Die sieben Gladiatoren müssen sich nacheinander auf einen Reifen setzen und damit über eine Rampe springen. Zwar werden sie von einem Boot gezogen. Aber sie müssen den Reifen selbst lenken – sonst verfehlen sie die Rampe. So wie Ulf Kirsten. Dreimal rauscht er daran vorbei. Die anderen machen es besser. Am Ende gewinnt das blaue Team.

Schließlich spielen die Gladiatoren David gegen Goliath: Zuerst muss das eine Team versuchen, mit einem großen Geländewagen zehn Modellautos der Konkurrenz zu überfahren – dann tauschen beide Mannschaften die Rollen. Wieder gewinnen die Blauen, und dieses Mal liegt es an Model Mario Galla: Er steuert sein kleines Modellauto so geschickt über den Wüstensand, dass er von Ulf Kirsten im riesigen Monstertruck nicht erwischt wird. Das hat Konsequenzen für den Ex-Fußballer (siehe Abschied der Woche).

Der Filmriss der Woche

Zwischen den Spielen verbringen die Gladiatoren viel Zeit in ihrem Container, einem Lkw-Anhänger. Sie essen, trinken, schlafen, reden – und feiern Geburtstag: Raúl Richter wird 30 Jahre alt. Es gibt Kuchen und Alkohol. Es wird gelacht, getanzt, gesungen, herumgealbert. Am nächsten Morgen hat Raúl Richter einen Kater, und Model Lilly Becker kann sich nicht mehr an alles erinnern. Besorgt fragt sie: "War ich etwa peinlich? Sollte ich mich schämen?" Nicht mehr als sonst. Die anderen können sie beruhigen.

Die Abrechnung der Woche

Oliver Pocher plaudert wieder aus seinem Privatleben. In der ersten Woche hatte der Comedian schon über seine Kindheit bei den Zeugen Jehovas gesprochen. Dieses Mal beschreibt er, wie er sich mit seiner Ex-Frau um den Unterhalt und die drei gemeinsamen Kinder streitet. Alessandra Meyer-Wölden lebt mit der Tochter und den Zwillingen in Miami. Sie ist neu verheiratet und noch einmal Mutter von Zwillingen geworden.

Er mache sich Sorgen um seine Kinder, erzählt Pocher den anderen Gladiatoren und damit auch den Zuschauern am Fernseher. Der neue Mann seiner Frau werde seine eigenen Söhne sicherlich bevorzugen und wenig Lust haben, sich um die Tochter und die Zwillinge eines anderen Mannes zu kümmern. 

Für Pro7 ist die Angelegenheit damit nicht beendet. In den anschließenden Promi-Nachrichten darf Oli Pocher seine Sicht der Dinge wiederholen. Dazu sagt ein Sprecher: "Bei Global Gladiators lernen wir ihn von einer neuen Seite kennen: als liebenden Vater." Was dagegen Alessandra Meyer-Wölden zu den Vorwürfen sagt, erfährt der Zuschauer nicht.

Der Abschied der Woche

Das blaue Team hat zwei Spiele gewonnen, das rote nur eins – aus der Verlierermannschaft muss deshalb einer die Show verlassen. Alle sieben dürfen darüber abstimmen, wer es sein soll. Die Wahl fällt auf Ulf Kirsten. Damit besteht das rote Team nur noch aus Lilly Becker und Raul Richter. Sie müssen nächste Woche zu zweit gegen ihre vier blauen Konkurrenten antreten.

Der Spruch der Woche

Boris Becker schickt seiner Frau Lilly eine Videobotschaft zur Aufmunterung: "Schatzilein, halte durch. Die Beckers spielen immer bis zum Ende", sagt er in dem kurzen Clip. Romantisch ist das nicht. Aber vielleicht kann er sie trotzdem damit motivieren. Das wird sich nächste Woche zeigen.

 
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