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Zweiter Teil des Polizeirufs "Wendemanöver"
Rostocker Kollegen geben Gas

Fotos:  Bilder aus dem zweiten Teil des "Polizeiruf 110: Wendemanöver"
Fotos: Bilder aus dem zweiten Teil des "Polizeiruf 110: Wendemanöver" FOTO: NDR/Manju Sawhney
Rostock. Der erste Teil des Doppel-Polizeirufs "Wendemanöver" hatte eine relativ schwache Quote mit 7,34 Millionen Zuschauern. Beim zweiten Teil wird sie nicht höher sein, verdient hätte er es allerdings. Von Martina Stöcker

Denn es gibt einige gute Szenen, und vor allem die Rostocker Kollegen drehen noch einmal richtig auf. Fraglich ist aber, ob das Thema Wiedervereinigung das richtige war: Es gibt viele handelnde Personen, und es geht um die Vertuschung eines Verbrechens aus der Wendezeit sowie um komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge. Da muss man gut aufpassen – und das ist am Ende eines Wochenendes nicht unbedingt jedermanns Sache.

Dafür gibt es im zweiten Teil noch überraschende Erkenntnisse. Die Rostocker Ermittlerin Katrin König (Anneke Kim Sarnau) verguckt sich zum Beispiel heftig in einen Verdächtigen – inklusive unbeholfenem Flirt in einem Biomarkt.

Fotos: Bilder aus dem ersten Teil des "Polizeiruf 110: Wendemanöver" FOTO: NDR/Christine Schroeder

Anton Pöschel (Andreas Guenther) macht sich an die Magdeburger Kommissarin Doreen Brasch (Claudia Michelsen) heran, und Alexander Bukow (Charly Hübner) reitet sich aus Loyalität zu seinem Vater in den größten Schlamassel, aus dem er nur mit Hilfe seiner Kollegen wieder herausfinden könnte – wenn er denn überhaupt will. Und sogar Til Schweiger und sein "Tatort"-Ermittler Tschiller werden gewürdigt. Doch hoffentlich bleibt der Doppel-Polizeiruf erstmal einmalig.    

"Polizeiruf 110 – Wendemanöver", Teil 2, ARD, So., 20.15 Uhr

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