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Neue Staffel von "Prankenstein"
Lena Gercke wird von ihren Kollegen reingelegt

Prankenstein auf Pro7: Lena Gercke wird von Kollegen reingelegt
"Prankenstein" ist in die zweite Staffel gestartet. FOTO: dpa
Düsseldorf. Glaubhafte Lockvögel und aufwendige Filmarbeiten haben den Start der zweiten "Prankenstein"-Staffel am Montag unterhaltsam gemacht. Zum Schluss wurde Show-Host Lena Gercke selbst auf die Schippe genommen. Von Tanja Karrasch

Die Methode der versteckten Kamera geht im Fernsehen immer – und solange die Fernsehmacher die Grenze zwischen einem guten Scherz und Geschmacklosigkeit nicht überschreiten, können die Streiche auf Kosten ahnungsloser Opfer ziemlich unterhaltend sein.

Die Prosieben-Sendung "Prankenstein" ("prank" ist der englische Begriff für "Streich") mit Lena Gercke ist die weniger angestaubte Version von "Verstehen Sie Spaß?" Die erste "Germany's Next Topmodel"-Gewinnerin legt gemeinsam mit ihren Komplizen Jan Stremmel, Antoine Monot, jr. und Paul Ripke  Menschen rein. Am Montag startete  "Prankenstein" in die zweite Staffel.

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"Ich dachte schon: Du bist krank"

Und zwar mit einem Streich auf Angelinas Kosten, die mit ihrer Freundin shoppen geht. Zwei Stunden danach bekommt sie einen Anruf des Sicherheitschefs der Rathausgalerie, der die Freundinnen zu sich ins Büro zitiert. Getrennt voneinander werden sie verhört. Angelina wird vorgeworfen, in mehreren Geschäften geklaut zu haben. Und während sie noch alles abstreitet, zieht der Sicherheitschef schon sein Ass aus dem Ärmel: handfeste Video-Beweise der Überwachungskameras.

Die Aufnahmen zeigen eine Angelina-Doppelgängerin, diese wurden mit der Freundin nachgedreht. Entsprechend lassen sie Angelina an ihrem Verstand zweifeln. Erst beim letzten Überwachungsvideo fällt der Groschen: "Sie verarschen mich, wo bin ich hier gelandet?" Bei der Auflösung kann Angelina schon wieder lachen und gesteht: "Ich dachte schon: Du bist krank, du bist psychisch krank. Kriegst du sowas nicht mit?"

Die schauspielerischen Qualitäten ihrer Freundin und Paul Ripke als Sicherheitschef, die es beide schaffen, komplett ernst zu bleiben, machen den ansonsten wenig originellen Streich witzig.

SEK stürmt Wohnzimmer

Und auch Marcel, das nächste Opfer, versteht die Welt nicht mehr, als er in einer nachgestellten Nachrichten-Sendung seinen Kollegen Jan als Täter bei einem Überfall einer Kaffeefahrt erkennt. Der ruft kurz darauf an. Er braucht einen Unterschlupf und verhält sich irgendwie komisch. Bis dahin ist der Streich zu überspitzt.

Doch der Auftritt des SEK-Teams, das die Wohnung stürmt, ist dann wieder ziemlich überzeugend. Mit dem Händen hinter dem Kopf auf seinem Wohnzimmerboden kniend, versucht Marcel stammelnd zu erklären, dass das Diebesgut im Rucksack vor ihm nicht ihm gehört.

Kollegen legen Lena Gercke rein

Im dritten Streich vergeht Host Lena Gercke selbst das Lachen: Schritt für Schritt hatte sie dem Youtuber Sarazar, der vorgab, den Lockvogel für seinen Freund Benni spielen zu wollen, die einzelnen Schritte des Streiches erklärt. Doch später läuft alles schief, und die Situation ist plötzlich gefährlich für Lockvogel und Opfer. Sarazar und Benni sind in einem Kellerraum eingesperrt, in dem sich eine Würgeschlange befindet und der sich durch ein Rohr immer mehr mit Wasser füllt. Und dann erleidet Sarazar einen Stromschlag, der nicht in Lena Gerckes Drehbuch stand.

Die TV-Crew muss eingreifen, doch die Tür geht nicht auf. Nach einem Schreckmoment klappt es dann doch, dahinter steht schon ihr Team mit einem Strauß Blumen – zur Entschuldigung. Ob Lena tatsächlich für kurze Zeit auf den Streich reinfiel? Sie selbst sagt: "Ich habe ja von Anfang an immer gesagt, dass es sehr schwer sein wird, mir einen Streich zu spielen. Tatsächlich haben es die Jungs aber bei unseren Dreharbeiten geschafft!"

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