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"Promi Big Brother"
Jens Hilbert gewinnt tränenreiches Finale

Fotos: "Promi Big Brother": Wer landete vorn, wer flog früh raus?
Fotos: "Promi Big Brother": Wer landete vorn, wer flog früh raus? FOTO: Sat.1
Düsseldorf. Willi Herren bettelte vergeblich um die Siegprämie. Die Zuschauer machten nicht ihn zum Gewinner von "Promi Big Brother" und auch nicht Milo Moiré, sondern Jens Hilbert. Seine Geschichte vom traurigen Viertklässler, der endlich mitspielen darf, rührte die Menschen offensichtlich mehr.

Wer am Freitagabend zufällig Sat.1 einschaltete, fragte sich vielleicht, was Willi Herren, Milo Moiré und Jens Hilbert in den vergangenen Tagen erlebt und durchgemacht hatten. Eine Naturkatastrophe? Einen Terroranschlag? Weinend saßen sie vor der Kamera, als sie mit ihrer Familie sprachen – als wären sie dem Tod gerade noch von der Schippe gesprungen.

Ganz so gefährlich war es nicht gewesen. Sie und neun andere, mehr oder weniger bekannte Menschen hatten sich nur für "Promi-Big Brother" verpflichten lassen. Zwei Wochen lebten sie freiwillig im TV-Container von Sat.1 und wurden rund um die Uhr von Kameras beobachtet – aber es muss anstrengend und psychisch belastend gewesen sein. Erschöpft und lethargisch lümmelten Herren, Moiré und Hilbert am Freitagabend auf dem Sofa ihres Wohngemeinschaft. Zwischendurch kamen ihnen die Tränen.

Promi Big Brother 2017: Diese Kandidaten sind dabei FOTO: foto@prosiebensat1.com

Über weite Strecken des "Promi Big Brother"-Finales passierte nicht viel mehr. Sat.1 machte trotzdem eine drei Stunden lange Sendung daraus, schaltete immer wieder live in den Container und zeigte drei Menschen dabei, wie sie die Wände anstarren und auf die Entscheidung warten, wer von ihnen gewonnen hat. Das war genauso langweilig, wie es klingt. 

"Hier sitzt der Junge aus der vierten Klasse"

Wer es trotzdem vor dem Fernseher aushielt, sah am Ende der Sendung einen weinenden Jens Hilbert. Die Zuschauer hatten den Unternehmer zum Gewinner gewählt. Allein ging er den TV-Container noch einmal ab und schaute in jedes Zimmer, als wolle er Abschied nehmen und einen Lebensabschnitt hinter sich lassen. 

Vor der Abstimmung hatte jeder Finalist den Zuschauern erklären sollen, warum er und kein anderer den Sieg verdient hat. Schauspieler und Sänger Willi Herren berichtete von seinen Schulden und sagte, mit der Siegprämie von 100.000 Euro wäre er sie los. Mehr noch: Er könne sogar den Rest unter seinen Kindern aufteilen.

Jens Hilbert erzählte dagegen, dass er sich durch den TV-Container endlich die Anerkennung bekommen habe, nach der so lange gesucht habe. "Hier sitzt der Junge aus der vierten Klasse, und ich habe das Gefühl, dass ich endlich im Völkerball-Team angekommen bin. Ihr habt mir die Unterstützung gegeben, und mehr kann ich eigentlich nicht erwarten." Nach Angaben von Sat.1 stimmten rund 63 Prozent der Anrufer für ihn.

 
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