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TV-Star
US-Schauspieler Robert Vaughn im Alter von 83 Jahren gestorben

Von diesen Menschen nahmen wir 2016 Abschied
Von diesen Menschen nahmen wir 2016 Abschied FOTO: Youtube (Screenshot)
Los Angeles. Der US-Schauspieler Robert Vaughn ist gestorben. Einem größeren Publikum wurde er insbesondere durch seine Rolle in der Fernsehserie "Solo für O.N.C.E.L." bekannt. Der 83-Jährige war an Leukämie erkrankt und starb am Freitag im Kreise seiner Familie in New York. 

Das berichtete sein Manager Matthew Sullivan dem Magazin "Deadline Hollywood". Die Spionageserie "Solo für O.N.C.E.L." war die Fernsehantwort auf James Bond und war in den 60er Jahren überaus erfolgreich. Sie machte Vaughn, der darin als der coole Napoleon Solo brillierte, zum internationalen Star.

Für seine Rolle in "Der Mann aus Philadelphia" erhielt Vaughn bereits 1959 eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller. Ein Jahr später verkörperte er einen der Revolvermänner in dem Western "Die glorreichen Sieben". Vaughn spielte später noch in zahlreichen Filmen mit, unter anderem an der Seite von Steve McQueen in "Bullitt" (1968), als deutscher Offizier in "Die Brücke von Remagen" (1969) und im Katastrophenfilm "Flammendes Inferno" (1974).

Zuletzt wirkte er in der britischen Fernsehserie "Hustle" mit, die von 2004 bis 2012 produziert wurde. Einen kurzen Auftritt hatte er auch in der britischen TV-Serie "Coronation Street" (2012). Vaughn hinterlässt seine Frau Linda, seinen Sohn Cassidy und seine Tochter Caitlin.

(isw/AFP)
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