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Rummenigge kritisiert Manager von St. Pauli

New. York (dpa) Im Streit über die künftige Verteilung der Fernsehgelder im deutschen Profifußball hat Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge St. Paulis Geschäftsführer Andreas Rettig kritisiert. Dieser hatte in einem Brief an die Deutsche Fußball Liga (DFL) angeregt, künftig die Mitgliederversammlung des Ligaverbandes und nicht mehr den neunköpfigen Vorstand über die Verteilung der TV-Millionen entscheiden zu lassen.

"Vielleicht sollte Rettig einfach das Vertrauen aufbringen, das der DFL zusteht", sagte Rummenigge. Rettig hatte zugunsten der 2. Liga zudem angeregt, dass sich die beiden DFL-Vertreter Christian Seifert und Ansgar Schwenken im Vorstand des Ligaverbandes bei der Abstimmung über die neuen Fernsehverträge ihrer Stimme enthalten.

Rummenigge sieht keinen Grund für Änderungen. "Dafür, dass die Einnahmen aus der TV-Rechteverwertung um beinahe 80 Prozent gestiegen sind, kann man der DFL ein großes Kompliment machen. Es ist mehr Geld im Topf, und am Ende der Verteilung werden hoffentlich alle Vereine zufrieden sein können", sagte er. Zuvor hatte bereits Ligapräsident Reinhard Rauball den Vorstoß des FC St. Pauli zurückgewiesen. "Der Ligaverband als Solidargemeinschaft der 36 Clubs ist eine Erfolgsgeschichte, die nicht gefährdet werden darf", sagte Rauball. Es sei "absolut unangebracht gewesen, die Zusammensetzung und Statik des Vorstands anzugreifen".

Quelle: RP
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