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Sommer-Dschungelcamp 2015
Sarah Knappik: Model, Camp-Zicke und - Dingens

Fotos: Sarah Knappik: Model, Camp-Zicke und "Dingens"
Fotos: Sarah Knappik: Model, Camp-Zicke und "Dingens" FOTO: dpa, udu sab
Köln. Sarah Knappik hat sich schon im Dschungelcamp 2011 im wahrsten Sinne des Wortes einen Namen gemacht: Sie ist Sarah "Dingens". Jetzt kämpft das Model im Sommer-Dschungelcamp gegen 26 andere ehemalige Kandidaten um den Einzug ins Jubiläums-Dschungelcamp im kommenden Jahr. Von Laura Sandgathe

Sarah Knapik wurde am 5. Oktober 1986 in Fritzlar, Hessen, geboren. Sie selbst identifiziert sich allerdings stärker mit dem Ruhrgebiet und der Stadt Bochum, in die sie gemeinsam mit ihren Elten im Alter von zwei Jahren zog. Dort machte sich auch ihr Abitur und begann anschließend eine Ausbildung zur Werbekauffrau, die sie jedoch abbrach.

Sarah Knappik, die Camp-Zicke FOTO: RTL

Denn stattdessen wollte sich Knappik lieber auf ihre TV-Karriere konzentrieren. Diese begann 2008 bei Germany's Next Topmodel. In der Show von Heidi Klum belegte sie den achten Platz. Schon damals fiel Knappik vor allem durch ihr Talent zum Sprücheklopfen auf. Anfangs noch gemeinsam mit ihrer zu dieser Zeit besten Freundin Gina-Lisa Lohfink, die ebenfalls an der Model-Castingshow teilnahm.

Nach ihrem Aus bei Germany's Next Topmodel versuchte Sarah Knappik, weiter auf den deutschen Fernsehbildschirmen präsent zu bleiben. 2009 nahm sie am "Perfekten Promi-Dinner" teil, 2010 zog sie in die "Model-WG" bei ProSieben. Im gleichen Jahr lancierte sie ihre eigene Mode-Linie "Vision Wonderland". Große öffentliche Aufmerksamkeit bekam Knappik allerdings erst wieder für ihren Auftritt im Dschungelcamp 2011. 

Fotos: Diese Kandidaten ziehen ins Sommer-Dschungelcamp FOTO: RTL

Bei "Ich bin ein Star- holt mich hier raus!" entpuppte sich das Model als Camp-Zicke. Doch das hat Knappik mit vielen weiblichen Teilnehmern der Show gemein. Sie stach eher dadurch hervor, dass sie oft nicht so ganz genau wusste, was gerade Sache war und dadurch (unfreiwillig) komisch wirkte. Wenn sie im Camp etwas kundtun wollte, fiel ihr nicht immer gleich das richtige Wort ein. Den gesuchten Begriff ersetzte sie dann meist durch das Wort "Dingens". Das brachte ihr den Spitznamen "Sarah Dingens" ein. 

Mit ihren Mitbewohnern im Camp kam Knappik nicht immer gut klar. Mehrmals wurde sie von den anderen Campern aufgefordert, den Dschungel zu verlassen. Schließlich tat sie ihnen den Gefallen und zog freiwillig aus. Damit erreichte sie Platz acht.

Dschungelcamp: Der Zoff mit Sarah im Wortlaut FOTO: RTL

Auch nachdem sie den Dschungel verlassen hatte, war Knappik noch mehrmals im Fernsehen zu sehen. 2011 berichtete sie gemeinsam mit Frauke Ludowig für RTL von der Oscar-Verleihung in Los Angeles. Bei der Wok-WM von Stefan Raab gewann sie im selben Jahr die Bronze-Medaille. Außerdem ließ sie sich von der ProSieben-Sendung "taff" dabei begleiten, wie sie 2011 ihren Führerschein machte.

In den vergangenen vier Jahren ist es ruhig geworden um Knappik, die ihre Berufsbezeichnung selbst mit "Model" angibt und mittlerweile in Berlin lebt. Sie hatte mehrere Auftritte auf Fashion Weeks und war in TV-Shows wie Spiegel TV, taff oder bei Markus Lanz zu Gast. Jetzt will sie sich im Sommer-Dschungelcamp einen Platz in der Jubiläumsstaffel bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sichern und dafür sorgen, dass sich die Fernsehzuschauer wieder erinnern: "Sarah Knappik? Das war doch, äh, Dingens!"

(lsa)
 
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