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Abschied von Stefan Raab
49 Mitarbeiter von Brainpool klagen gegen Kündigung

Fotos: Stefan Raab – seine Shows, seine Preise, seine Karriere
Fotos: Stefan Raab – seine Shows, seine Preise, seine Karriere FOTO: dpa, bra vfd sab lof
Köln. Beim Arbeitsgericht Köln sind insgesamt 49 Klagen gegen Kündigungen bei der Brainpool TV GmbH eingegangen. Das teilte das Gericht gestern mit. Die Kölner Produktionsfirma Brainpool hatte nach der Mitteilung von Stefan Raab, aus dem TV-Geschäft auszusteigen zu wollen, die Kündigung von 80 ihrer rund 230 Mitarbeiter zum Jahresende ausgesprochen.

"Durch den Wegfall der Stefan-Raab-Produktionen in 2016 wurden betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen", bestätigte Brainpool-Sprecherin Katja Plüm damals. Von den Entlassungen sind vor allem die Mitarbeiter von "TV total" sowie den Ablegern "Wok-WM", und "Schlag den Raab" betroffen. Die ersten sechs Gütetermine in dem Verfahren finden morgen statt, so das Arbeitsgericht Köln. Weitere Termine sind für Freitag geplant.

Mitte Juni hatte Stefan Raab verkündet, er wolle Ende des Jahres seine letzte TV-Show moderieren und sich dann aus dem Fernsehgeschäft zurückziehen, obwohl ihm ProSieben eine mehrjährige Vertragsverlängerung angeboten hatte. "Das hat mich sehr geehrt. Dennoch habe ich meine Entscheidung nach reiflicher Überlegung und mit Überzeugung getroffen." Gründe für den Rückzug nannte er nicht - schlechte Quoten können es nicht gewesen sein. Die Show "Schlag den Raab" führt bei den Zuschauerzahlen neben "The Voice of Germany". Auch "TV total" hatte zuletzt wieder Quotenboden gutgemacht.

Weitere Informationen zu Stefan Raab in unserem Dossier.

(jeku)
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