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Sieg beim Dosenschießen
Wermelskirchener gewinnt 100.000 Euro bei "Schlag den Raab"

Stefan Raab: Wermelskirchener gewinnt Dosenschießen bei Schlag den Raab
Endlich sind alle Dosen weg: Dafür gibt es vom Entertainer Stefan Raab eine herzliche Umarmung. FOTO: Prosieben/Willi Weber
Wermelskirchen. Der 25 Jahre alte Fußballer vom Dabringhausener TV bezwingt bei der letzten Ausgabe Stefan Raab im Dosenschießen. Dabei spielte er mit Handicap. Von Tim Kronner

Für die 55. und letzte Ausgabe von "Schlag den Raab" hatten sich die Macher der Pro7-Sendung noch einmal etwas Besonderes einfallen lassen. So trat am Samstagabend nicht nur ein Kandidat gegen Stefan Raab an, sondern für jedes der 15 Spiele wurde ein neuer Freiwilliger im Publikum gesucht. Dort saß auch der Wermelskirchener Jörn Amberger, auf den die Wahl fiel. Der 25-Jährige trat im Dosenschießen gegen Raab an, besiegte den Entertainer und räumte 100.000 Euro ab. "Als die letzte Dose wirklich gefallen war, konnte ich das erst überhaupt nicht glauben. Als ich dann aber den Geldkoffer in der Hand hatte, habe ich mich wahnsinnig gefreut", berichtete Amberger am Tag nach der Live-Sendung.

Bilder der letzten "Schlag den Raab" mit Gewinner Hendrik aus Voerde FOTO: ProSieben/Willi Weber

Schon vor drei Jahren hatte sich Amberger für Karten bei seiner Lieblings-Show beworben - zur letzten Raab-Sendung hatte es endlich geklappt. Als er von dem neuen Spielmodus erfuhr und dann noch von einem der Ordner in die erste Reihe gesetzt wurde, hoffte der Hobby-Fußballer natürlich auf ein Duell mit dem "Raabinator". "Ich hätte aber nie damit gerechnet, dass ich wirklich dran komme und war erstmal perplex und total aufgeregt", erzählte Amberger. Denn zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nicht, dass ihm die Auswahl des Spiels als Fußballer in die Karten spielen würde.

Amberger ist Stürmer beim Bezirksligisten Dabringhausener TV und weiß mit dem Ball umzugehen. Raab hatte in der Vergangenheit hingegen schon öfter gezeigt, dass Fußball nicht seine Paradedisziplin ist. "Trotzdem wollte ich ihn auf keinen Fall unterschätzen. Mit Raab muss man immer rechnen", sagte Amberger, für den es gut begann. Denn er hatte nach einigen Versuchen nur noch eine Dose auf seinem Podest stehen. Die wollte jedoch nicht fallen, so dass Raab gleichzog. Am Ende traf der Wermelskirchener.

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Dabei spielte der 25-Jährige sozusagen mit Handicap. Erst Anfang des Jahres hatte sich der Amateur-Kicker einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen und seitdem nicht mehr vor den Ball getreten. "Wenn Jörn fit gewesen wäre, hätte er nur die Hälfte der Schüsse gebraucht und es nicht so spannend gemacht", sagte Acar Sar, sein Trainer beim DTV. Nicht nur der Trainer, sondern die gesamte Mannschaft verfolgte Jörns großen Moment live während der Weihnachtsfeier. "Es war eine Stimmung wie bei der Dart-WM. Alle haben ihn angefeuert", sagte Sar.

Dasselbe galt für das Finale, in dem Amberger im Wettkampf gegen fünf andere Raab-Besieger die Chance auf weitere 900.000 Euro hatte. "Es ist schade, dass das nicht auch noch geklappt hat, aber ich bin mit meinem Gewinn sowieso schon mehr als glücklich", sagte er. Was er damit vorhat, weiß er noch nicht genau - vermutlich legt der Wirtschaftspsychologiestudent es erst einmal an. "Vielleicht wird er ja auch unser neuer Hauptsponsor", schlug sein Trainer augenzwinkernd vor.

Bilder von der letzten Sendung "Schlag den Raab" sehen Sie hier. 

Quelle: RP
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