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"Tatort"-Nachlese
Münchner Dienstjubiläum: Espresso aus Pappbechern

Bilder aus dem "Tatort – Mia san jetz da wo's weh tut"
Bilder aus dem "Tatort – Mia san jetz da wo's weh tut" FOTO: BR/Regina Recht
Düsseldorf. Der Münchner "Tatort - Mia san jetz da wo's weh tut" feierte nicht nur das Dienstjubiläum von Leitmayr und Batic, die gemeinsam seit 25 Jahren ermitteln, sondern versäumte auch nicht, einige Jungstars zu etablieren. Von Leslie Brook

Die sollte man sich merken

Der 24-jährige Max von der Groeben wurde mit dem Kinofilm "Fack ju Göhte" bekannt, auch im zweiten Teil war er zu sehen. Zuvor spielte der Kölner bereits in "Bibi & Tina". Im "Tatort" war er als Benny aus der Wäscherei zu sehen, der sich in die rumänische Prostituierte Mia verliebte. Seine Eltern sind die Nachrichtenmoderatorin Ulrike von der Groeben und der Sportjournalist Alexander von der Groeben. 2013 bekam er eine Auszeichnung als bester Nachwuchsschauspieler bei der Verleihung der "Goldenen Kamera". An seiner Seite war in diesem Tatort Mercedes Müller als rumänische Prostituierte zu sehen. Sie spielte zuvor die Rolle der Paula Bergmann in der ZDF-Telenovela "Wege zum Glück", auch im "Tatort" und "Polizeiruf 110" hat sie schon mehrmals mitgewirkt.

Wie es weiter geht

Die beiden Schauspieler Udo Wachtveitl und Miro Nemec haben erklärt, weitermachen zu wollen – wie lange, ist unklar. Sie haben keinen "richtigen" Vertrag mit dem BR. Es gibt nur eine mündliche Vereinbarung über die nächste Planungsphase.              

Das beste Zitat

Batic: Er habe es in all seinen Dienstjahren nicht ein einziges Mal erlebt, "dass einer nach seiner Festnahme innerhalb von 30 Minuten ein Geständnis ablegt und dann die ganze Zeit über nicht ein einziges Mal versucht, seine Schuld auch nur um so viel (zeigt mit den Fingern zwei Millimeter an) zu verringern."

Wer hinter dem Krimi steckt

Max Färberböck schrieb das Drehbuch und inszenierte den Krimi. Der Grimme-Preisträger gehört zu den renommiertesten deutschen Regisseuren; er hat vor über 20 Jahren die ersten "Bella Block"-Krimis inszeniert und ist für seine Kinofilme "Aimée & Jaguar" und "Anonyma" mehrfach ausgezeichnet worden. Zuletzt hat der Regisseur vor allem für den Bayerischen Rundfunk gearbeitet; von ihm stammt der erste Franken-"Tatort" sowie die nur im "Dritten" gezeigten Niederbayernkrimis.

Münchner Understatement

Auf das Jubiläum stießen die Kommissare und ihre Mitarbeiter mit Espresso aus Pappbechern an.

Ein Satz zum Mitreden

Aktuell im Dienst ist die Nummer acht, Ferdinand Hofer als Kalli. Und der hat manchen flotten Spruch auf Lager: Der bayerische Knast sei doch verlockend, erklärt er, als sich jemand fragt: "Da trifft man Leut‘ wie den Hoeneß, wo gibt's das scho?"

Quelle: RP
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