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"The Voice of Germany"
Kandidatin mit tiefer Stimme lässt Jury rätseln

Helen Leahey hat am Sonntagabend bei "The Voice of Germany" mit ihrem Gesang für Ratlosigkeit bei den Juroren gesorgt: Die Jury wusste zunächst nicht, ob es sich bei dem Talent um eine Frau oder einen Mann handelt. Von Adrian Tehorst

Als Helen Leahey mit ihrer sehr tiefen Stimme die ersten Töne des alten irischen Folk-Songs "Danny Boy" anstimmt, schauen sich die Jury-Mitglieder ratlos an. Dass die Juroren das Gesicht des Sängers oder der Sängerin zunächst nicht sehen, gehört zum Prinzip der Blind Auditions. Doch zumindest können sie sonst zumeist am Klang erkennen, ob gerade eine Frau oder ein Mann singt. 

Als Helen Leahey singt, stellt Mark Forster schon nach wenigen Sekunden die Frage in die Runde: "Mann oder Frau?" Kollege Samu Haber antwortet: "Beide". "Ich bin verwirrt", sagt Forster. Auch Yvonne Catterfeld gibt ehrlich zu, dass sie sich bei dem Auftritt von Leahey einen Mann vorgestellt habe.

Mark Forster schaut in die Röhre

Die 30-Jährige kann jedoch getrost darüber hinwegsehen. Denn zumindest Mark Forster und auch die Fanta-Mitglieder Michi Beck und Smudo haben keine Zweifel an Helen Leaheys gesanglichen Qualitäten. Sie drücken den Buzzer und buhlen um die junge Frau, die in Wales geboren und aufgewachsen ist. Letztendlich entscheidet sie sich für die Fantas. Mark Forster hat (wieder mal) das Nachsehen.

Dass sie mit ihrer Stimme bei der Jury für Verwunderung gesorgt hat, nimmt Leahey hingegen gelassen. "Ich höre oft, dass ich eine ungewöhnlich tiefe Stimme habe", sagt Leahey. "Ich habe irgendwann mal die Entscheidung getroffen, was mache ich damit? Erschrecke ich kleine Kinder, oder mache ich etwas daraus. Dann hab ich angefangen zu singen und gemerkt, das funktioniert auch." Erfolgreich, wie man sieht. Die Jury und das Publikum hat sie überzeugt.

 
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The Voice of Germany 2017: Helen Leahey lässt Jury mit sehr tiefer Stimme rätseln


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