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"Voice of Germany"
Warum Yvonne Catterfeld plötzlich verwirrt war

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Düsseldorf. In Folge 9 buzzerten die Coaches zum letzten Mal in dieser Staffel um die Wette. In den letzten Blind Auditions irritierte am Ende noch eine berühmte Kandidatin die Coaches.  Von Julia Schüßler

"Bist du eine Doppelgängerin?", fragte Yvonne Catterfeld die 26-jährige Rita Ora aus Großbritannien. Während die anderen Coaches die Chartstürmerin sofort erkannten, schien Yvonne bis zum Schluss ziemlich verwirrt. Das war aber nicht nur sie, sondern auch der Zuschauer. Was sollte der Auftritt? "Kommst du jetzt in eines unserer Teams?", scherzte Mark Forster. 

Das tat die Künstlerin am Ende tatsächlich, allerdings mit einem anderen Auftrag: "Es wäre mir eine Ehre, als Gastcoach zurückzukommen und eines der Teams zu unterstützen." Und dann durfte sie, wie jeder andere Kandidat, zwischen den Coaches wählen. Da alle den Buzzer gedrückt hatten, buhlten sie kräftig um das Popsternchen. Smudo versuchte da mit seinen Schuhen zu überzeugen. "Ich sehe, du liebst Schuhe. Wer hat die besten Schuhe?", fragte das Fanta-Vier-Mitglied. Letztendlich war es aber Mark Forster, der Rita Ora  überzeugte. 

Yvonne Catterfeld drückt in letzter Sekunde

Mark hat somit also, wer hätte es am Anfang der Staffel gedacht, den Jackpot der Blind Auditions gezogen. Schade war allerdings, dass durch die gesamte Sendung gehetzt wurde, um zu dem eigentlichen Highlight zu gelangen. Nur leider waren das erneut nicht die Kandidaten, sondern eine international bekannte Künstlerin. 

Dabei hatte die neunte Folge der Staffel wieder echte Gesangstalente zu bieten. Jimmy Risch versetzte mit "Colorblind" von den Counting Crows das Publikum in eine traurig, schöne Stimmung. Yvonne reagierte sofort beim ersten Ton mit ihrer gewohnten Gesichtsakrobatik. Dieses Mal drückte sie statt Begeisterung Leid aus. Sie erlöste sich dann aber von ihrem Schmerz und drückte als erste und einzige Jurorin den Buzzer: "Du bist jetzt bei mir", schlussfolgerte sie und lobte weiterhin seine Stimme als "einfach cool". Der 19-Jährige war so überrascht, dass es nur für ein freudiges "Fuck!" reichte.

Der entspannteste Teameinzug der Staffel

Dass Jonas Oberstaller eher "ein gemütlicher Typ" ist, zeigte schon der Einspieler. Gemütlich war er dann auch auf der Bühne, was seinem Auftritt aber keinen Abbruch tat. Ganz im Gegenteil: Mit einer selbstverständlichen Gelassenheit sang der 20-Jährige den Song "Ride" von den Twenty One Pilots. "Das war supercool", lobte Samu Haber. Und obwohl er seiner Meinung nach einige Töne nicht getroffen hatte, zählte für den Finnen das Motto "Fuck the tone". Mark Forster überzeugte der Südtiroler mit seiner Kopfstimme. Obwohl Oberstaller mit seiner rockigen Stimme wohl sehr gut in das Team von Samu Haber gepasst hätte, gewann Mark das Talent für sein Team.

Bereits zu Beginn der Folge wurde klar: Hier gibt es nicht mehr viel zu holen. Von insgesamt 19 beziehungsweise 20 Plätzen pro Team, wurde schon ein Großteil bereits in den vorherigen acht Auditions vergeben. Deshalb hatten die Kandidaten am Donnerstag das schwere Los, einer nicht so entscheidungsfreudigen Jury gegenüberzustehen. Gute Stimmen wie die von Julio Hierrezuelo riefen zwar bei Yvonne Catterfeld ein lang gezogenes "Oh" hervor, aber sie drückte trotzdem nicht für den zweifachen Vater. "Da ist schon wieder die Handbremse angezogen", begründete Michi Beck die Entscheidung. Doch mit angezogener Handbremse fuhren auch die Coaches, hatte man den Eindruck. 

 
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