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TV-Show
Gleich zwei Düsseldorfer singen heute bei "The Voice"

The Voice of Germany: Jaqueline Stürmer & Markus Bremm aus Düsseldorf
Der 28-jährige Markus Bremm präsentiert heute Abend "Herz über Kopf" von Joris.
Düsseldorf. Für Jaqueline Stürmer (25) und Markus Bremm (28) ist es mit Abstand der größte Auftritt: Die beiden Düsseldorfer sind heute Abend in der TV-Show "The Voice of Germany" (20.15 Uhr, Prosieben) zu sehen. In den Blind Auditions - in denen die Jury nur den Auftritt hört, ohne ihn sehen zu können - versuchen sie, die Juroren von sich zu überzeugen.

Jaqueline Stürmer will das mit ihrer Interpretation von "Best Thing I Never Had" von Beyoncé erreichen, Markus Bremm setzt auf "Herz über Kopf" von Joris.

Auch wenn sich ihre Musikauswahl voneinander unterscheidet, haben sie doch eine Gemeinsamkeit: Für beide hatte die Altstadt eine nicht unwesentliche Bedeutung für ihre musikalische Entwicklung. "Ich habe viel Musik auf der Straße gespielt und bin oft zwischen Flinger Straße und Mittelstraße gependelt", sagt Markus Bremm, der in Flingern lebt. Nirgendwo anders habe man als Musiker ein so direktes und ehrliches Feedback wie beim Spielen auf der Straße, so der 28-Jährige.

Jaqueline Stürmer hat das Lied "Best Thing I Never Had" von Beyoncé ausgewählt. FOTO: ProSieben/ Claudius Pflug

Jaqueline Stürmer hat drei Jahre im Irish Pub Tir na Nog an der Bolker Straße gearbeitet und hat dort auch Karaoke gesungen. "Im Irish Pub habe ich auch die Entscheidung getroffen, mich bei ,The Voice' zu bewerben", erzählt sie. Beim Singen profitiert die 25-Jährige von ihrer klassischen Ausbildung. Mit fünf Jahren hat sie begonnen, im Chor zu singen. Später hat sie sich selbst das Gitarre- und Klavierspielen beigebracht. Bei "The Voice" wird das Publikum zunächst nur ihre Stimme hören. "Es ist schon eine Herausforderung, ein Instrument zu spielen und gleichzeitig zu singen", sagt sie. Für Markus Bremm hat die Gitarre eine große Bedeutung. Als der gebürtige Düsseldorfer 2013 acht Monate durch Thailand, Australien und Neuseeland reiste, legte er sich unterwegs eine Gitarre zu. "Ich hatte damals viel Zeit, um Musik zu machen", sagt Bremm. Auch in Neuseeland hat er auf der Straße gespielt. Sein Repertoire besteht aus populären Stücken, die im Radio gespielt werden, und Liedern, die weniger bekannt sind, ihm aber persönlich sehr gefallen. Zu den von ihm geschätzten Künstlern zählen zum Beispiel City and Colour und James Vincent McMorrow.

Die Coaches von "The Voice of Germany" FOTO: dpa

Und noch eine weitere Gemeinsamkeit haben die beiden Düsseldorfer Vertreter bei "The Voice": Sie sind nach eigener Aussage ziemlich nervös vor ihrem großen Auftritt. Jaqueline Stürmer geht dieses Problem pragmatisch an. "Ich mache Yoga - das hilft auf jeden Fall gegen Nervosität."

(jaw)
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