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Zweite Folge von "The Voice"
Fantas zu Tränen gerührt – dennoch gab's einen Korb

Die Coaches von "The Voice of Germany"
Die Coaches von "The Voice of Germany" FOTO: dpa
Köln. Lederjacke, Sakko, schwarzes Hemd – zum zweiten Teil des Staffelstarts der ProSieben/Sat.1-Castingshow "The Voice” hatte sich das Jurorenteam um Rea Garvey und Silbermond-Goldkehlchen Stefanie Kloß ganz besonders cool herausgeputzt. Darüber hinaus gab es die gewohnte Kost: Gute Musik, garniert mit auflockernden Frotzeleien. Von Tim Harpers

Jubel, Klatschen, das Publikum steht. Die Bühne liegt im Dunklen, und Jesse Rathgeber singt sich die Seele aus dem Leib. Die Spannung im Raum ist greifbar. Wann dreht sich der erste Stuhl um? Wollen die sich das wirklich entgehen lassen? Wieso tut sich nichts? Diese Fragen stehen den Studiogästen ins Gesicht geschrieben.

Die Kamera schwenkt zurück. Jesse dreht noch einmal auf. Doch dann passiert das Unfassbare. Die Musik endet, und alles ist schwarz. Dem 26-Jährigen ist die Enttäuschung anzusehen. Er ist raus. Niemand aus der Jury wollte ihn für sein Team.

So hart und so einfach ist "The Voice of Germany”. Wer die Jury mit seinem Gesang überzeugt, kommt weiter. Wer zu schwach singt, fliegt raus. Dieses Prinzip hat die Show erfolgreich gemacht. Mittlerweile geht sie in die fünfte Staffel. In der Jury dieses Mal: Andreas Bourani, Smudo und Michi Beck von den Fantastischen Vier, Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß und "The Voice”-Urgestein Rea Garvey.

Michi Beck und Smudo von den Fanta 4 waren begeistert von Mishka Mackova, dennoch entschied sich die Kandidatin für Stefanie Kloß. FOTO: ProSieben/Sat.1

Den ersten Fang des Tages machte Andreas Bourani. Die 25-jährige Nicole Basan entschied sich für den Sänger, nachdem sie außerdem das Fanta-Vier-Duo und Stefanie Kloß von sich überzeugen konnte. Kurz darauf folgten Robin Carpe und Azim Touré aus Heidelberg, die schon früh für einen der prickelndsten Auftritte der Show sorgten. Das Duo aus der Uni-Stadt begeisterte Publikum und Jury gleichermaßen mit ihrer kratzig-rauchigen Interpretation des Cameo-Klassikers "Word Up.”

Ein weiteres Highlight war die Vorstellung der 22-jährigen Mishka Mackova, die mit "Salvation” Michi Beck zu Tränen rührte. Um sie davon zu überzeugen in ihr Team zu kommen, widmete Rea Garvey der jungen Frau sogar seinen Hit "Oh my Love”. Vergebens: Sie entschied sich für Stefanie Kloß.

Fotos: Das wurde aus den Gewinnern von "The Voice of Germany" FOTO: dpa, Jörg Carstensen

Auch der Auftritt von Marc Huschka rief alle vier Juroren auf den Plan. In bester Michael-Bublé-Manier sang sich der junge Mann in die Herzen den Publikums. "Ella Fitzgerald war eine der besten Sängerinnen der Welt, wie ich finde. Dein Auftritt stand dem in nichts nach”, lobte Andreas Bourani. Den Zuschlag bekam trotzdem ein anderer. Huschka ging ins Team von Rea Garvey, der sich auch zuerst umgedreht hatte.

Die nächste Sendung der Staffel zeigt ProSieben am Donnerstag, 22. Oktober, um 20.15 Uhr. Einen Tag darauf übernimmt wieder der Schwestersender Sat.1 – ebenfalls um 20.15 Uhr.

Das wurde aus den bisherigen Siegern von "The Voice".

Mehr zu "The Voice of Germany” in unserem Dossier.

(spol/tha)
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