| 18.14 Uhr

Düsseldorfer Landtag
WDR soll mit weniger Geld auskommen

WDR soll mit weniger Geld auskommen
WDR-Intendant Tom Buhrow. FOTO: dpa, Rolf Vennenbernd
Düsseldorf/Köln. Rot-Grün im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen will am Mittwoch im Landtag eine deutliche Verringerung der WDR-Werbeeinnahmen durchsetzen.

Das novellierte WDR-Gesetz, das dann zur Abstimmung kommt, sieht eine Reduzierung der Werbezeit in den Radiowellen des Senders vor. Wie SPD und Grüne am Dienstag mitteilten, soll dies in zwei Schritten erfolgen: 2017 soll sich die Werbezeit zunächst von jetzt 90 Minuten täglich auf 75 Minuten auf maximal zwei Wellen verringern und 2019 auf 60 Minuten auf nur noch einer Welle.

Damit wollen die Regierungsparteien den privaten Lokalsendern helfen, die auf Werbefinanzierung angewiesen seien.

WDR-Intendant Tom Buhrow kritisierte die geplante Reduzierung. Sie würde einseitig den WDR belasten und damit auch Nordrhein-Westfalen schaden, teilte er in Köln mit: "Sollte der Landtag dem Antrag folgen, müsste der WDR die Einbußen durch entsprechende Kürzungen ausgleichen. Die Konsequenzen wären für die Medienpräsenz in unserem Bundesland bitter."

 

(dpa)
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