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"Wer wird Millionär"
Gelsenkirchener scheitert an leichter 64.000-Euro-Frage

Wer wird Millionär?: Gelsenkirchener scheiterte an 64.000-Euro-Frage
Jonas Schröder hatte seine Probleme mit den Standard-Figuren bei Monopoly. FOTO: RTL/Frank Hempel
Köln. Als Medizinstudentin Elena Frey auf den Ratestuhl von "Wer wird Millionär" kommt, muss selbst Günther Jauch zweimal hinschauen. Angekündigt war sie als ehemaliges Double von Angela Merkel. Das sah man ihr allerdings nicht an. NRW-Kandidat Jonas Schröder scheiterte zuvor an einer der leichteren 64.000-Euro-Fragen in der Geschichte der Sendung. Von Jessica Balleer

Fachwissen über das Gesellschaftsspiel "Monopoly"

Der sympathische Förster aus Gelsenkirchen eröffnete die Quizshow. Ein dankbarer Wiedereinstieg, denn für 32.000 Euro musste er lediglich wissen, dass Ottawa die Hauptstadt von Kanada ist. Mit Hilfe des Zusatzjokers meisterte er die Hürde. Empört zeigten sich dann Twitter-User darüber, dass "mal wieder leichte Fragen bei #WWM gibt". Jauch stellte die 64.000-Euro-Frage: "Zu den acht Standard Spielfiguren beim 'Monopoly' gehören...?" A) Schuh- und Handschuh B) Maus und Fledermaus C) Hut und Fingerhut oder D) Brille und Klobrille? Bei dieser Frage musste der Gelsenkirchener aussteigen, weil er "Hut und Fingerhut" nicht als richtige Antwort nennen konnte. 

Merkel in einem Werbespot gedoubelt

Weder der Stadionsprecher von Werder Bremens U23 noch der Ermittler der Mordkomission oder die Grevenbroicherin Svenja Kremer, sondern eine junge Medizinstudentin folgte auf Schröder. Elena Frey aus Ockenheim qualifizierte sich. Ihr Aussehen erinnerte zwar eher an die amerikanische Schauspielerin Lindsay Lohan, doch vor gut 15 Jahren – im Kindesalter also – doubelte sie Bundeskanzlerin Angela Merkel für einen Werbespot. Auf die Frage, wie ähnlich sie Merkel als Kind sah, antwortete ihre Mutter verlegen nickend: "Doch, sehr. Das war schon witzig." Die größere Verwechslungsgefahr aber schien in der Sendung zu bestehen: Man hatte das Gefühl, dass der Moderator und die Studentin anzunehmen schienen, sich in der ARD-Talkshow "Günther Jauch" zu befinden. Minutenlang redeten beide über den ehemaligen Nebenjob der Studentin für die Ausstellung "Körperwelten".

Elena Frey hat als Kind mal Angela Merkel gedoubelt – für einen Werbespot. FOTO: RTL/Frank Hempel

Eher sprachlos war sie bereits bei der 4000-Euro-Frage – der Publikumsjoker half, denn 94 Prozent der Zuschauer wussten, dass die Postleitzahl von Wasserburg am Inn "83512" lautet.

Frey wusste mit Hilfe des 50/50-Jokers auch, dass nicht Reiner Calmund, sondern der Comic-Held Pumuckl bald seinen Kugelbauch zurückbekommen soll. Der Grund: Nach dem jüngsten Buch waren Proteste laut geworden, Pumuckl sei zu schlank dargestellt. Für die folgende Musikfrage war der dritte Joker in Folge fällig. Sie nahm den Zusatzjoker, und ein Mann stand auf. "Sie sind Eisverkäufer im Disneyland?", scherzte Jauch, weil der Kandidat im Publikum ein zuckerwatte-pink-weiß gestreiftes Hemd trug. Er wusste, dass der Fade-Out ein Stilelement aus der Musik ist und verhalf der Kandidatin zu immerhin 16.000 Euro.

RTL: Die schlimmsten Blackouts bei "Wer wird Millionär?"

"Wenn es kein Club wird, dann machen wir Pommesbude"

Das Durchschnittsalter in Deutschland von Abiturienten (19), Fußballbundesligaprofis (25), Bundestagsabgeordneten (50) und Erzbischöfen (60) konnte Leon Windscheid (26) am schnellsten zuordnen. Der Münsteraner Student weckte das Interesse von Jauch durch seine ungewöhnliche berufliche Tätigkeit: Partyveranstalter und Promotionsstudent der Psychologie. Windscheid wolle in naher Zukunft mit zwei Freunden einen eigenen Club aufmachen. Laut eigener Aussage, um den "alten Säcken" ein wenig Konkurrenz zu machen, die wohl derzeit die meisten Clubs in der Studentenstadt besäßen. "Wenn es kein Club wird, dann machen wir Pommesbude." Zuerst müsse er aber sein Boot finanzieren. Dafür müsste er bis zur 500.000-Euro-Frage kommen. Dazu fehlen ihm – Stand jetzt – noch elf Fragen.

Das waren die schlimmsten Blackouts bei "Wer wird Millionär".

Diese Kandidaten nahmen die Million mit nach Hause.

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