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Burlington
Festnahme nach tödlichen Schüssen in Einkaufszentrum

Burlington. Nach den tödlichen Schüssen in einem Einkaufszentrum im US-Staat Washington hat die Polizei einen jungen Tatverdächtigen festgenommen. Das Motiv des Täters blieb laut Polizei aber zunächst unklar. Demnach wurde der 20-Jährige am Samstagabend in der Nähe seiner Wohnung in Oak Harbor gestellt, als er eine Straße entlangging. Er sei unbewaffnet gewesen und habe keinen Widerstand geleistet. Vielmehr habe er sich wie ein Zombie verhalten, zitierten Medien einen Polizisten. Wie es weiter hieß, führten Fotos einer Sicherheitskamera und Hinweise aus der Bevölkerung zu der Festnahme.

Ein junger Mann hatte am Freitagabend in einem Geschäft in einer Shopping Mall in Burlington das Feuer eröffnet. Drei Frauen und eine 16-Jährige sowie ein Mann wurden getötet. Danach war der Täter geflohen. Der "Seattle Times" zufolge hatte das junge Mädchen zusammen mit seiner Mutter und einer Schwester einen Einkaufsbummel gemacht. Sie hätten sich dann getrennt, und die 16-Jährige sei in das Geschäft gegangen, um nach einer neuen Hose zu schauen. Wie es weiter hieß, hatte sie in ihrer Kindheit Krebs überlebt und war nach Angaben ihrer Mutter "glücklich, verantwortungsbewusst und zielstrebig".

Zum Täter verlautete, er sei im Besitz von drei legal erworbenen Waffen gewesen, die er von seinem Vater gestohlen habe. Dem FBI zufolge gab es am Wochenende keine Hinweise auf Terrorismus-Verbindungen. Der Lokalsender K5 berichtete, die Ex-Freundin des Mannes habe in der Vergangenheit in dem Kaufhaus der Macy's-Kette gearbeitet, in dem sich die Tat ereignete.

(dpa)
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