Mehr als 30.000 Hektar Land in Colorado vernichtet: Feuergefahr in Denver vorerst gebannt
zuletzt aktualisiert: 11.06.2002 - 09:13Denver (rpo). Leichter Regen und gedrehter Wind hat die Millionenstadt Denver vorerst vor der Gefahr durch übergreifende Waldbrände gerettet.
Die US-Forstbehörde warnte jedoch, der Brand sei vor allem auf Grund der herrschenden Trockenheit weiter völlig unberechenbar und könne sich jederzeit wieder ausweiten.
Am Montag hatten sich die Flammen bis auf die 16 Kilometer Wohngebieten im Südwesten von Denver genähert. Der Brand, der im Pike National Forest ausgebrochen war, vernichtete bereits mehr als 30.000 Hektar Land. Fast 3.700 Häuser und mehrere Campingplätze wurden evakuiert. Das Feuer wurde am Samstag von einem Lagerfeuer ausgelöst und am Sonntag von starkem Wind weiter angefacht. Die Behörden hatten wegen der Trockenheit Lagerfeuer untersagt und teilweise sogar das Betreten der Wälder verboten.
In Glenwood Springs im Westen des Staates tobte ein weiteres Feuer, das sich nach Angaben der Behörden vermutlich an unterirdischen Kohlevorkommen entzündete, die über Jahre hinweg gebrannt hatten. Die Flammen zerstörten 40 Gebäude, darunter 24 Wohnhäuser. Bis zum Montag war der Brand weitgehend unter Kontrolle. Rund 3.000 Bewohner der Region, die am Wochenende evakuiert worden waren, konnten in ihre Häuser zurückkehren.
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