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Bombenalarm am Hamburger Flughafen
Experten halten Marzipan im Handgepäck für Sprengsatz

10 Antworten zur Terrorangst im Flugverkehr
10 Antworten zur Terrorangst im Flugverkehr FOTO: AP
Hamburg. Zwei Packungen Marzipan und eine Pulsmessuhr mit Kabeln haben einen Reisenden am Hamburger Flughafen am Montag vorübergehend in das Visier der Bundespolizei gerückt und zu einer Teilsperrung des Airports geführt.

Wie die Beamten in der Hansestadt mitteilten, waren die nebeneinander liegenden Gegenstände auf Röntgenaufnahmen des Handgepäcks aufgefallen und hatten Verdacht erregt. Auf dem Kontrollbildschirm erschienen das Marzipan und die Messuhr als undefinierbare Masse samt Kabel, sie waren anscheinend für einen möglichen Sprengsatz gehalten worden. Weil der Reisende den Mitarbeitern diesen Fund nicht erklären konnten, rückten Experten der Bundespolizei an und untersuchten das Gepäckstück. Vorsorglich wurden Teile des Gebäudes geräumt. Auch ein Terminal war betroffen.

Weil auch zusätzliche Aufnahmen keine Klarheit brachten, entschieden die Sprengstoffexperten, das Gepäck vor Ort in speziellen Schutzanzügen zu öffnen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um zwei Packungen Marzipan handelte, zwischen denen eine Pulsmessuhr lag. Dadurch entstand auf den Röntgenaufnahmen der Eindruck eines Sprengsatzes.

(AFP)
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