Für die Klitschko Brüder war das Cockpit zu klein: Formel-1-Star Coulthard raste im Doppelsitzer über die Reeperbahn
zuletzt aktualisiert: 04.09.2000 - 19:47Hamburg (dpa). Hamburgs sündigste Meile ist am Montagabend für kurze Zeit zur Rennstrecke geworden. Formel-1-Pilot David Coulthard, derzeit WM-Dritter hinter Mika Häkkinen und Michael Schumacher, drehte vor tausenden Zuschauern im McLaren-Mercedes-Doppelsitzer einige Runden auf der abgesperrten Reeperbahn. Bei seinen rasanten Fahrten hatte der 29-jährige Schotte jeweils prominente Passagiere an Bord.
Als Erster traute sich der deutsche Rockstar Marius Müller- Westernhagen ins zweite enge Cockpit des 750 PS starken Silberpfeils.
Danach schnallte sich RTL-Reporter Kai Ebel auf dem Schalensitz hinter Coulthard an. Etwas gemächlicher ließ es dagegen der Unionsfraktionschef Friedrich Merz angehen: Der CDU-Politiker sah sich an der Piste zunächst das Spektakel an. Merz wollte sich im Safety-Car, im offiziellen Sicherheitsfahrzeug der Formel 1, um den Spielbudenplatz chauffieren lassen.
Für zwei Prominente war das Cockpit dann doch zu klein: Die Box- Brüder Witali (2,02 Meter) und Wladimir Klitschko (2,00) schauten sich die Show lieber aus der sicheren "Boxengasse" vor "Schmidts Tivoli" an. Spaß an der Veranstaltung hatten auch Norddeutschlands Motorsportfreude, die einmal hautnah das Flair der Formel-1-Welt miterleben konnten.
Der silberfarbene Bolide ist bis auf das zweite Cockpit fast identisch mit den Formel-1-Rennwagen, die der finnischen Weltmeister Häkkinen und Coulthard bei den Grand-Prix-Rennen fahren. Welche Kraft in dem Doppelsitzer steckt, verdeutlicht folgende Zahl: Der Bolide beschleunigt von null auf hundert Kilometer in der Stunde in 2,52 Sekunden.
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