kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Comeback-Versuch von Whitney Houston und Mariah Carey: Gefallene Pop-Diven plaudern aus dem Privatleben

zuletzt aktualisiert: 04.12.2002 - 11:10

New York (rpo). Drogen, Zusammenbrüche - damit sorgten die beiden Pop-Diven der 80er und 90er Jahre, Whitney Houston und Mariah Carey, für Wirbel. Jetzt bringen beide neue Alben heraus und wollen in Interviews zweier US-Fernsehsender von den Negativ-Schlagzeilen der vergangenen Monate nichts mehr wissen.

Houston räumte aber ein, mit einem Drogenproblem zu kämpfen. Carey hingegen nannte alle ungünstigen Medienberichte, besonders jene über ihren mutmaßlichen Selbstmordversuch im Sommer 2001, "absolut falsch".

Die 39-jährige Houston, die einst vom Magazin "People" zu den schönsten Frauen der Welt gezählt worden war, erschien bis auf die Knochen abgemagert beim Sender ABC. Das zeigten Vorab-Ausschnitte des Interviews der Starjournalistin Diane Sawyer, das am Mittwochabend ausgestrahlt werden sollte. Houston gab zu, sich mit Rauschmitteln aufgeputscht zu haben. Spekulationen, sie sei wegen Drogensucht psychisch und körperlich am Ende, wies die Sängerin jedoch zurück.

"Ich bin keine Person, die sterben will. Ich bin eine Person, die Leben in sich hat und die leben will", sagte Houston nach vorab veröffentlichten Passagen. Auf die Frage von Sawyer, ob Alkohol, Marihuana, Kokain oder Pillen ihr Problem seien, sagte Houston, sie habe zeitweise alles auf einmal eingenommen. Das sei aber "vorbei". "Ich bete jeden Tag, Diane. Ich bin nicht immer die stärkste, aber auch nicht die schwächste. Und ich werde nicht zerbrechen."

Anstelle einer Entziehungskur versuche sie selbst, den Drogenkonsum unter Kontrolle zu bringen. "Ich kann stark genug sein, diese Schlacht zu schlagen." Angesprochen auf ihre Abmagerung betonte Houston: "Ich bin nicht krank, ich war immer ein dünnes Mädchen." Sie wurde von ihrem Ehemann, dem Popmusiker Bobby Brown, begleitet, der ebenfalls mehrfach wegen Drogengeschichten ins Gerde gekommen ist.

Ähnlich äußerte sich in der Nacht zum Mittwoch Mariah Carey. "Ich kam an einen Punkt, wo ich mir gesagt habe, vergiss jetzt diese ganze Karriere, denn das ist einfach zu viel für mich (...) Ich bin unendlich müde, ich kann das nicht schaffen als menschliches Wesen", sagte sie dem NBC-Journalisten Matt Lauer. "Aber keiner wollte diese beiden Worte am Ende hören - "menschliches Wesen"."

Dass sie im Sommer vergangenen Jahres einen Nervenzusammenbruch erlitten und versucht habe, sich die Pulsadern aufzuschneiden, sei jedoch von den Medien frei erfunden worden, betonte sie zum wiederholten Male. "Ich bin viel zu gläubig, um an einen solchen Punkt zu kommen. Wann es für mich Zeit ist, zu gehen, entscheidet Gott", sagte Carey, die in den 90er Jahren mehr CDs verkaufte als jede andere Pop-Sängerin.

Sie war am 25. Juli 2001 mit Schnittwunden an den Handgelenken in ein Krankenhaus nahe New York gebracht worden, nachdem ihre Mutter den Notdienst alarmiert hatte. Anschließend hatte sie abgeschirmt von der Öffentlichkeit zwei Wochen in der Klinik Silver Hill für psychisch Kranke im US-Bundesstaat Connecticut zugebracht. Ihre damalige Schaffenskrise sei längst überwunden, sagte Carey nun. Sie habe einfach nur mal "fünf Stunden Schlaf gebraucht".

Ihr früheres Label Virgin Records hatte im vergangenen Jahr gegen eine Ablösesumme von 28 Million Dollar (etwa 28 Millionen Euro) den Vertrag mit der Sängerin aufgelöst. Zuvor hatten sich ihr Film und das gleichnamige Album "Glitter" als Flops erwiesen. Careys neues Label Island Def Jam brachte am Mittwoch in den USA ihr neues Album "Charmbracelet" heraus, das meist nur freundlich-verhaltene Kritiken bekam.

Houstons neues Album "Just Whitney" - das erste mit neuem Songmaterial seit 1998 - war mehrfach verschoben worden und soll nun in den USA am 10. Dezember in die Läden kommen. Die zuvor ausgekoppelte Single "Whatchulookinat", in der Houston die Skandal- Berichterstattung der Boulevardmedien scharf kritisiert, war rasch wieder aus den Radiosendungen verschwunden.

Quelle: RPO Archiv

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Vier Menschen verbrennen bei Flugzeugabsturz

Rheinstetten

Vier Tote bei Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Flugplatz Rheinstetten nahe Karlsruhe sind am Mittwoch ... mehr 

28-Jähriger sprang in den Rhein

Vermisster Rheinschwimmer in Köln geborgen

Ein 28 Jahre alter Mann ist bei einem Strandfest in der Nähe von Bonn in den Rhein gesprungen und ertrunken. Erst vier Tage später wurde sei ... mehr 

mehr Panorama
Aus der Region

28-Jähriger sprang in den Rhein

Vermisster Rheinschwimmer in Köln geborgen

Nach Amokalarm in Memmingen

Polizei findet 37 Waffen im Elternhaus

Sommerwetter hat ein Ende

Es wird deutlich kühler

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Mehr Panorama
Mann erschießt mehrere Menschen in Seattle
Mann erschießt mehrere Menschen in Seattle
In Seattle hat ein Mann ein Café gestürmt und .. mehr 
 
Mann erschießt mehrere Menschen in Seattle
Mann erschießt mehrere Menschen in Seattle
In Seattle hat ein Mann ein Café gestürmt und ..
mehr 
Wieder erschüttert ein schweres Erdbeben Italien
Wieder erschüttert ein schweres Erdbeben Italien
Bei einem heftigen Erdbeben in Norditalien sind ..
mehr 
Süßes Elefantenmädchen spielt Fußball wie ein Profi
Süßes Elefantenmädchen spielt Fußball wie ein Profi
Wer braucht schon Robben, Beckham, Ballack und ..
mehr 
Bilder des Tages
Bilder des Tages
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Hier ..
mehr 
Groß-Razzia gegen Hells Angels in Norddeutschland
Groß-Razzia gegen Hells Angels in Norddeutschland
Mit einem Großaufgebot sind Staatsanwaltschaft ..
mehr 
Gasexplosion zerstört Haus in Bremerhaven
Gasexplosion zerstört Haus in Bremerhaven
Bei einer Gasexplosion in Bremerhaven ist ein ..
mehr 
Red Bull Flugtag: Tollkühne Piloten in fliegenden Kisten
Red Bull Flugtag: Tollkühne Piloten in fliegenden Kisten
Hobby-Piloten werfen sich am Pfingstmontag mit ..
mehr 
Deutsches Mädchen in Bosnien als Sklavin gehalten
Deutsches Mädchen in Bosnien als Sklavin gehalten
In Bosnien ist ein deutsches Mädchen acht Jahre ..
mehr 
 

Nach brutaler Attacke gegen Frauen

Polizei: "Gladbacher Schläger wegsperren"

Die drei Jugendlichen, die am Mönchengladbacher Hauptbahnhof zwei Frauen brutal verprügelt haben, müssen nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft weggesperrt werden. Am Mittwoch fasste die Bundespolizei den zweiten Tatverdächtigen. Von G. Peters und C. Schwerdtfeger  mehr

 

Euro-Diskussion bei Günther Jauch

Steinbrück demaskiert Sarrazin

 

Strafen gegen Hertha-Spieler

Kobiaschwili soll ein Jahr gesperrt werden

 

Sozialpsychologin sieht "normales" Verhalten

"Platzsturm ist eine zweideutige Situation"

 

Helfer beim Wohnungsbrand in Duisburg

"Sofort war überall dichter Rauch"

Top-Services