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Hongkong
Großes Datenleck bei Spielanbieter VTech aus China

Hongkong. Von dem Daten-Diebstahl beim Lernspielzeug-Anbieter VTech sind auch rund 509.000 Profile von Kindern aus Deutschland betroffen. Hinzu kommen knapp 391.000 Eltern-Konten, wie aus neuen Zahlen des Unternehmens hervorgeht. Die Kinder-Profile enthielten den Namen, das Geschlecht und das Geburtsdatum, hieß es. Insgesamt ist das Datenleck größer als zunächst angenommen. Weltweit sind fast 6,4 Millionen Kinder-Profile betroffen. Außerdem gehe es um mehr als 4,8 Millionen anhängende Eltern-Konten, erklärte die Firma aus Hongkong.

Unbekannte Angreifer hatten sich im November Zugang zu VTech-Datenbanken verschafft, zunächst war vor allem vom App Store mit Programmen für das Lernspielzeug die Rede. Die Eltern-Konten enthalten laut VTech E-Mail-Adressen, verschlüsselte Passwörter, IP-Adressen, Postanschriften und die Liste bisheriger Downloads. Kreditkarten-Daten würden nicht gespeichert. Ein Medienbericht, wonach die Hacker auch Fotos von Kindern und Protokolle von Chats mit ihren Eltern abgreifen konnten, werde geprüft, erklärte VTech. Man könne das zunächst nicht bestätigen. Auf jeden Fall seien die Bilder per Verschlüsselung geschützt. Experten raten, Eltern sollten sich bei Online-Spielzeugen gut überlegen, ob sie einem Anbieter einen wirksamen Schutz der Daten zutrauen.

(dpa)
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