Vermutlich Heroin-Überdosis: Grunge-Sänger lag zwei Wochen tot in seiner Wohnung
zuletzt aktualisiert: 22.04.2002 - 14:45Seattle (rpo). Zwei Wochen lang lag Sänger Layne Staley tot in seiner Wohnung, bis er von Verwandten gefunden wurde. Gestorben ist der "Alice in Chains"-Frontman wahrscheinlich an einer Überdosis: Neben der Leiche lagen Heroinspritzen.
Das gab die Polizei von Seattle im US- Westküstenstaat Washington am Sonntagabend (Ortszeit) bekannt. Ihrem Bericht zufolge war Staleys Leiche von Heroinspritzen umgeben. Alice in Chains war neben Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden die bekannteste Band der Grunge-Rock-Szene in den frühen 90er Jahren in Seattle. Die Todesursache ist weiterhin unklar. "Es gibt aber nichts Verdächtiges an dem Fall", sagte Polizeisprecherin Duane Fish. "Es scheint eine Überdosis (Drogen) oder vielleicht auch ein natürlicher Tod gewesen zu sein."
Der 34 Jahre alte Musiker nahm seit Jahren Kokain und Heroin. Nach dem Selbstmord des Rock-Idols Kurt Cobain von der Band Nirvana, der sich im Jahr 1994 vermutlich im Drogenrausch erschossen hatte, versuchte Staley erfolglos, seine Sucht zu überwinden. 1996 war die Band auseinander gebrochen.
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