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Feuerwerk in Veddel
Explosion auf Hamburger S-Bahnhof wohl von "Polenböller" ausgelöst

Hamburg: Explosion in S-Bahnhof Vedde wohl von "Polenböller" ausgelöst
FOTO: dpa, dbo fdt
Hamburg . Auf dem Hamburger S-Bahnhof Veddel explodierte am Sonntagabend ein Sprengsatz. Der Bahnhof wurde gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen gehen Experten von einem "Polenböller" aus.

Die Detonation auf dem Hamburger S-Bahnhof Veddel hatte wahrscheinlich ein sogenannter Polenböller ausgelöst. "Das ist unser derzeitiger Ermittlungsstand", sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe es nicht. Nach der kleinen Explosion am Sonntagabend war auf dem S-Bahnhof eine von mehreren Scheiben zu Bruch gegangen, die Wartende vor Wind und Wetter schützen sollen. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Suche nach einem mutmaßlichen Täter war am frühen Montagmorgen nicht abgeschlossen. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung hatte vor der Explosion ein Mann eine Plastiktüte auf dem Bahnsteig abgestellt. In der Nacht bestätigte die Polizei, dass Sprengstoffexperten eine Plastiktüte mit Pyrotechnik gefunden hatten.

Rund fünf Stunden nach der Explosion hielten die S-Bahnen wieder am Bahnhof Veddel. Aus Sicherheitsgründen und um die Ermittlungen nicht zu beeinträchtigen, hatte die Polizei den Bahnhof zuvor weiträumig abgesperrt. Passagiere mussten auf Busse umsteigen. Der Stadtteil Veddel und die gleichnamige S-Bahn-Station liegen südlich der Hamburger Elbbrücken.

(juju/dpa)
 
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