| 09.00 Uhr

Lüneburg/Trier
Handyverbot steigert Arbeitsleistung

Lüneburg/Trier. Ein Handy-Verbot am Arbeitsplatz kann einer Untersuchung von Forschern aus Trier, Lüneburg und Vechta zufolge die Produktivität der Beschäftigten steigern. Auch würden Handyverbote offenbar nicht als Misstrauenssignal des Arbeitgebers wahrgenommen. Mehr als 90 Prozent der Befragten hätten zudem angegeben, dass die Handynutzung von der Arbeit ablenken könne. Die Universität Trier hatte für die Studie mehr als 100 Halbtagsjobs als Telefon-Interviewer vergeben. Die Forscher nutzten diese Mitarbeiter auch als Testpersonen für ihr Experiment. Sie untersagten den Angaben zufolge einem per Zufallsverfahren bestimmten Teil der Interviewer die Nutzung von Mobiltelefonen. Ihre Produktivität lag durchschnittlich um mehr als zehn Prozent über der Vergleichsgruppe.

(epd)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lüneburg/Trier: Handyverbot steigert Arbeitsleistung


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.