Feuerunfall auf Mallorca: Heinz Hoenig: "Mein Gesicht ist nicht verkohlt"
zuletzt aktualisiert: 05.12.2001 - 19:27Hamburg/Saarbrücken (rpo). Der Feuerunfall von TV-Star Heinz Hoenig (50) auf Mallorca ist nach eigenen Angaben glimpflicher verlaufen als zunächst angenommen. Es sei alles halb so wild, sagte er der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe).
"Es stimmt weder, dass ich zu Hause ein Kaminfeuer mit Spiritus angezündet habe, noch, dass ich drei Mal am Tag in die Klinik muss. Ein Kumpel hat irrtümlicherweise für ein Lagerfeuer Benzin benutzt, und ich stand zu nah dran", sagte er zu einem Bericht der "Bild"- Zeitung vom Mittwoch. "Mir geht´s gut! Mein Gesicht ist nicht verkohlt."
Die "Bild" hatte geschrieben, der Schauspieler habe zu Wochenbeginn in seiner Ferien-Finca auf Mallorca das Kaminfeuer mit Spiritus entzünden wollen. Dabei sei ihm eine riesige Stichflamme ins Gesicht geschlagen. Hoenig habe Verbrennungen im Gesicht, am Kopf, an den Ohren, Unterarmen und Händen erlitten. Diesen Unfall hatte der Rechtsanwalt von Hoenig, Christian Schertz, dem Blatt am Dienstagabend bestätigt, wie die "Bild"-Zeitung am Mittwochabend mitteilte.
Hoenigs Ehefrau Simone (39) habe dann umgehend einen Notarzt gerufen, der den unter anderem aus dem Film "Das Boot" bekannten Star laut "Bild"-Bericht in die Euroklinik von Palma de Mallorca einweisen ließ. Dort war allerdings nichts von dem prominenten Patienten bekannt. "Das wüssten wir", hatte eine deutsche Mitarbeiterin der dpa gesagt. Auch Anfragen in anderen Kliniken der Insel-Hauptstadt ergaben keine Hinweise auf einen Aufenthalt des Schauspielers. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte Hoenig: "Viele Menschen schicken mir rührende Faxe, denken, ich hätte schwerste Verbrennungen." Der Filmstar ist am 15. Dezember bei "Wetten, dass...?" und vom 2. Januar 2002 in dem ZDF-Sechsteiler "Die Affäre Semmeling" zu sehen.
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