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Hattíngen/Köln
Regen lässt Flüsse im Ruhrgebiet über Ufer treten

Hattíngen/Köln. Starke Regenfälle haben die Flüsse Ruhr und Lenne über die Ufer steigen lassen. In der Innenstadt von Altena (Märkischer Kreis) stand eine Uferpromenade unter Wasser. Die Wellen erreichten auch einige angrenzende Häuser. In Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) mussten Menschen mit Gummistiefeln durch überflutete Einfahrten zu ihren Wohnungen waten. 618 Kubikmeter Wasser pro Sekunde zeigten die Messstellen dort an, wie der Ruhrverbandssprecher Markus Rüdel mitteilte.

Der durchschnittliche Hochwasserwert liege bei 560 Kubikmeter pro Sekunde. "Das ist also kein sehr dramatisches Hochwasser", sagte Rüdel. Der Starkregen im Ennepe-Ruhr-Kreis sowie im Oberbergischen Kreis, für die jeweils auch am Morgen noch Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) galten, mussten die Feuerwehren allerdings zu zahlreichen Einsätzen wegen vollgelaufener Keller und umgestürzter Bäume ausrücken. In Köln und Düsseldorf habe es zwar durch den ergiebigen Niederschlag "viel Wasser auf der Straße" gegeben, dies sei aber nach ersten Erkenntnissen ohne Folgen geblieben, so die Polizeisprecher.

Auch der Rheinpegel in NRW sei durch den Regen gestiegen, sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamts in Duisburg. Von Hochwasser lasse sich allerdings noch nicht sprechen: "Die Pegelstände liegen deutlich unter einem mittleren Hochwasserwert."

(dpa)
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