| 02.20 Uhr

Folgen des Hurrikans
Mindestens 61 Tote durch Auswirkungen des Sturms "Irma"

Hurrikan "Irma": Opferzahl in den USA und in der Karibik steigt auf 61
Zerstörung nach dem Hurrikan in Big Pine Key in Florida. Die Aufräumarbeiten werden Monate dauern. FOTO: ap
Miami. Hurrikan "Irma" hat mindestens 61 Menschen in den Tod gerissen. 38 kamen auf Inseln in der Karibik ums Leben. In Florida stieg die Zahl der Opfer auf 23, dort starben acht Bewohner eines Pflegeheims.

Offiziellen Angaben der Behörden zufolge starben in Forida, Georgia und auf den betroffenen Karibikinseln bisher 61 Menschen. Unter den Toten in Florida ist auch eine Siebenjährige, die nach Angaben der Polizei im Bezirk Polk County an einer Kohlenmonoxidvergiftung starb.

Zuvor wurde bekannt, dass in einem Pflegeheim in der Stadt Hollywood bei Miami acht Menschen starben. Dem Sheriff zufolge verloren die Patienten im Alter zwischen 71 und 99 Jahren ihr Leben offenbar nach einer Überhitzung. Die Pflegeeinrichtung erklärte, "Irma" habe die Stromzufuhr für die Klimaanlage beschädigt. Die Rettungsbehörden evakuierten das Heim und brachten mehr als hundert Menschen in Sicherheit.

Einige der Bewohner waren am Morgen in dem Heim in der Stadt Hollywood nördlich von Miami gestorben, die anderen starben im Krankenhaus. In dem Heim war in Folge des Hurrikans "Irma" die Klimaanlage ausgefallen. Die genauen Todesursachen waren aber noch unklar. Polizeichef Tomas Sanchez sagte, man ermittle und schließe derzeit nichts aus.

Nachdem der Tropensturm "Irma" durch Florida gezogen waren, war in Millionen Haushalten der Strom ausgefallen. Im US-Bundesstaat Florida waren nach dem Durchzug von Hurrikan "Irma" Medienberichten zufolge 15 Millionen Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Auch im nördlichen Nachbarstaat Georgia hätten fast eine Million Menschen keine Elektrizität, berichtete die US-Zeitung "USA Today" unter Berufung auf Zahlen aus dem Heimatschutzministerium in Washington.

(ap)
 
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