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Empörung in Indien
16-Jährige nach mutmaßlicher Vergewaltigung gestorben

Neu Delhi. In Indien sorgt erneut eine brutale Vergewaltigung für Empörung. Nach Angaben der Polizei starb eine 16-Jährige am Mittwochmorgen an ihren schweren Verletzungen. Zwei Tage zuvor war sie auf dem Dach ihres Elternhauses vergewaltigt und in Brand gesetzt worden war. Der mutmaßliche 19-jährige Täter wurde inhaftiert.

Das junge Mädchen habe an mehr als 90 Prozent ihres Körpers Verbrennungen erlitten und sei allen Bemühungen der Ärzte zum Trotz nicht mehr zu retten gewesen, sagte der Ermittler Ashwani Kumar der Nachrichtenagentur AFP. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und das Motiv des Mannes dauerten demnach an.

Der Vater der 16-Jährigen berichtete den indischen Medien, der Täter habe neben der Familie in ihrem Dorf im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh gewohnt. Er habe seine Tochter seit einem Jahr belästigt, wiederholte Warnungen habe er einfach ignoriert.

Seit die brutale Vergewaltigung einer Studentin im Dezember 2012 in Neu Delhi auch international für Schlagzeilen sorgte, wurden die Strafgesetze deutlich verschärft. Dennoch bleibt die Zahl sexueller Angriffe auf Frauen in dem Land hoch.

(haka/AFP)
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