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Rom
Italien fordert Hilfe gegen Waldbrände an

Rom. In Italien ist in vier Wochen fast so viel Waldfläche verbrannt wie im gesamten vergangenen Jahr. Seit Mitte Juni seien mehr als 26.000 Hektar verbrannt, teilte der Umweltschutzverband Legambiente mit. Besonders betroffen ist Sizilien, wo am Vortag Hunderte Touristen vor den Flammen aus einem Feriendorf in Sicherheit gebracht werden mussten. Zwei ältere Menschen kamen in der südlichen Region Kalabrien nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa bei Löschversuchen ums Leben.

Auch an den Hängen des Vesuvs brannte es weiter. Im Nationalpark um den Vulkan war gestern auch das Militär im Einsatz, um die Lage in den Griff zu bekommen. Anwohner und Umweltschützer sprachen von Brandstiftung von illegalen Müllkippen. Die Feuerwehr kämpft gegen fast 500 Wald- und Buschbrände im ganzen Land. Frankreich schickte im Rahmen eines EU-Hilfsprogramms drei Löschflugzeuge nach Italien.

(dpa)
 
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