News aus aller Welt: Italiener haben Sex am Arbeitsplatz
zuletzt aktualisiert: 30.05.2000 - 15:22Düsseldorf (rpo/dpa). Während die italienischen Männer von Sex am Arbeitsplatz träumen und zehn Prozent von ihnen diesen Wunsch bereits realisiert haben, legen sich die Briten an die Sonne. Ihr Traum: Ein brauner Körper.
Sex am Arbeitsplatz macht Italiens Männer munter
Italienische Männer stehen auf Sex am Arbeitsplatz und leben diese erotische Fantasie auch zunehmend in der Wirklichkeit aus. Dies zumindest ist das Ergebnis einer Untersuchung des italienischen Statistikamtes Datamedia. Demnach gebe einer von zehn Berufstätigen offen zu, bereits im Büro sexuelle Beziehungen gehabt zu haben. Auf der Hitliste der bevorzugten Liebesorte stehe dabei der Schreibtisch mit Abstand an erster Stelle, gefolgt vom Lift und dem Badezimmer. Der "Steckbrief" des feurigen Büro-Hengstes sei recht eindeutig: Vor allem Männer im Alter zwischen 45 und 64 Jahren sowie Geschiedene machten gerne mal "Überstunden". Jeder dritte Befragte gestand allerdings: Der ganze Spaß dauere maximal 15 Minuten.
Engländer wollen bräunen bis zum Schwarzwerden
Bräunen bis zum Schwarzwerden - das ist noch immer die englische Vorstellung von Urlaub. Die andernorts wieder in Mode gekommene vornehme Blässe erscheint dem Inselvolk als wenig erstrebenswert - blass ist hier eh jeder. Eine Studie ergab: Sogar Rothaarige mit Sommersprossen, die einfach nicht braun werden können, versuchen es jedes Jahr mit aller Macht aufs Neue. Denn ein Urlaub, der keine Veränderungen auf der Farbskala bringt, kann einfach nichts gewesen sein - das ist gängige Ansicht. Jeder Fünfte benutzt dabei grundsätzlich nie eine Sonnencreme. Und vier Prozent hängen sogar der irrigen Ansicht an, Selbstbräunungscreme schütze vor Sonnenbrand.
"Drei Engel für Charlie"-Fieber in New York
Seit Cameron Diaz, Lucy Liu und Drew Barrymore die drei verloren geglaubten "Engel" auf die große Leinwand bringen, melden sich die 70er-Kultfiguren aus der Vergessenheit zurück. Die bezaubernden Damen um den unsichtbaren Boss lassen einen ganzen Trend in der Mode-und Kinowelt wiederaufleben. Die Schminkweise und Frisuren in den aktuellen Modemagazinen erinnern zusehends an die Schauspielerin Farrah Fawcett und ihre Kolleginnen. Von Fawcett gibt es bei "Urban Outfitters" sogar zwölf Puppenköpfe im Set. Wallende Föhnwellen, massig Wangenrouge und dunkelumrandete Augen sind ebenso angesagt wie pastellfarbener, schmalbegürtelter 70er-Jahre-Schick. Der "Angel-Mania" können selbst Horrormeldungen vom Set nichts anhaben.Die Kosten für die Produktion sollen die 100 Millionen Dollar-Grenze schon überschritten haben. I
Schwule im Internet: Gang an die Börse demnächst geplant
Frankfurt/Main (dpa). Bei vielen Internet-Suchmaschinen gehören Begriffe wie "schwul" oder "gay" zu den Top Ten der eingegebenen Wörter. Obwohl sie nach Schätzungen nur fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen, sind Homosexuelle im Internet besonders häufig repräsentiert und aktiv. Vor allem für Homosexuelle auf dem Land, wo es keine speziell schwul-lesbischen Lokale gibt, biete das Internet eine Chance, Kontakte zu knüpfen, erklärt die Heidelberger Psychologin und Buchautorin Nicola Döring. Die Ursache der Internetnutzung für Homosexuelle beschäftigt Sozialpsychologen - die Folgen hingegen bald die Börse: Die beiden größten deutschen Internet-Dienstleister für Schwule, "Eurogay" in Hamburg und "Gayforum" in München, planen noch für dieses Jahr ihr Coming Out am Neuen Markt der Frankfurter Börse.
Coole Drinks des Sommers in New Yorker Szenebars
In den New Yorker Szenebars schütteln innovative Barkeeper frische Drinks in ihren Shakern. Kräftig, fruchtig und hochprozentig und gewagt gemixt sind die neuen Cocktails der Saison. Bei "Esca" setzt man mit dem "Rhubarb Bellini" auf Sommerliches aus Rhabarber. Im Trendsetterlokal "Chicama" wird ein stärkerer Mix empfohlen: der "Tamarind Sour", der giftgrün aus Vanille-Wodka und Tamarind im schlichten Martiniglas serviert wird und der südamerikanische "Buena Vista" aus Bacardi Limón, Rum, Pfirsich und Minze. Noch bunter wird im "Commune" kombiniert. Wer dort den aktuellen Cosmopolitan bestellt, bekommt eine "American Beauty" aus Créme de Menthe, Grenadine, Vermouth, Brandy und Orangensaft. Ganz neu im "Métrazur" steht der "Columbian" auf der Karte. Dessen Erfinder kennt das Geheimnis eines In-Drinks: "Echte Barhopper" lassen sich nicht mit Magaritas abspeisen. Aber meiner Mischung aus Vanille-Wodka, Kalhua, Milch und Cola können sie nicht widerstehen."
New-Yorker-Atmosphäre in München: Stress-Bilder in Öl
Flammend rote Bremslichter, rot-gelb aufgetürmte Fassaden und verzerrte Perspektiven zeigen die großflächigen Ölbilder des amerikanischen Künstlers Tom Christopher. In der Münchner Galerie Waßermann vermitteln die vor Kraft strotzenden Bilder einen Hauch von Manhattan. Sie zeigen in verzogenen Perspektiven die Häuser des berühmten Time Square, rasende Yellow Cubs und hastende Menschen im Dschungel der Großstadt. In New York gehört Christopher inzwischen zu den künstlerischen Chronisten von Stress, Hektik und prallem Leben, das er großflächig abbildet. Seine Werke lassen New York bis 24. Juni in München erahnen.
Solidarisches Miniauto ab Oktober im spanischen Handel
Ein 2,2 Meter hohes und 1,54 Meter breites "Ei auf Rädern" soll ab Oktober auf Spaniens Straßen zu sehen sein. Die Stiftung "Promocion del Minusvalido" (Förderung des Behinderten) will im Oktober für maximal eine Million Peseten (rund 12 000 Mark) und in behindertengerechter Ausstattung den "Buomo" auf den Markt bringen. Das Gefährt soll für jedermann zugänglich sein, selbst für Menschen ohne Führerschein: In der Benzin-Version mit einem 20-PS-Motor ist "Buomo" kein Auto mehr sondern ein Vierrad. Hergestellt wird "Buomo" in einer eigens nahe Cordoba installierten Anlage, wo hauptsächlich körperbehinderte Arbeiter für die Serienproduktion eingestellt wurden. Bestellungen können nur online (www.buomo.com) oder Telefon (902 154 439) getätigt werden; auf Farb- und Detailwünsche wird eingegangen. Der "Buomo"-Club freut sich ab sofort über Mitglieder. Das ist automatisch jeder, der sich für den neuen Wagen entscheidet.
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