Die Ermittler haben in dem Haus neben einem zweiten Kellerverlies jetzt in den oberen Etagen weitere Räume entdeckt, zu denen nur der Tatverdächtige Josef F. Zutritt hatte. Sie könnten dem Familientyrann als Planungszentrale gedient habe.
Die Spurensuche im Horrorhaus von Amstetten fördert immer neue Geheimnisse zu Tage.
Die Spurensucher stellen im Moment jeden Raum des Hauses auf den Kopf.
Im oberen Stockwerk gab es nach Medienberichten mehrere Räume, die Josef F. als Büro dienten. Die Zimmer waren für alle anderen Familienmitglieder tabu.
Im Keller baute Josef F. schon 1978 das Verlies, in dem er seine Tochter 24 Jahre lang gefangen hielt und missbrauchte.
Die Grafik zeigt einen schematischen Grundriss des Hauses.
Foto: Polizei Niederösterreich
Und so sah es in dem Verlies aus.
Foto: Polizei Niederösterreich
Auf 55 Quadratmetern musste seine Tochter mit ihren drei Kindern eingesperrt leben.
Foto: Polizei Niederösterreich
Der Eingang war versteckt und mit einem Betonklotz gesichert.
Foto: Polizei Niederösterreich
Josef F. hat den Missbrauch seiner Tochter in einem ersten Verhör gestanden