Tiefdunkler Himmel über Düsseldorf: Am 29. Mai braute sich über der Landeshauptstadt ein Unwetter zusammen.
Die Aufnahmen entstanden gegen 11 Uhr auf dem Betriebsgelände der Rheinischen Post. Niemand arbeitete mehr. Die meisten Mitarbeiter stömten nach draußen und ließen ihre Büros leer zurück.
So etwas hatte die Stadt noch nicht erlebt. Weite Teile lagen komplett im Dunkeln. So auch der Verlagsempfang.
Die Straßenlaternen sorgten für ein bisschen Licht.
Der Wind schüttelte die Bäume kräftig durch, spielte mit seiner Kraft.
Eine Aufnahme aus dem ersten Stock in Richtung des Rheins. Als das Bild entstand war es etwa 11 Uhr am Vormittag.
Das erleuchtete Logo der Teekanne hob sich deutlich ab. Dahinter der düstere Horizont mit einem unheimlichen Stich ins Gelbe.
Auch hier ist der Gelbstich direkt über den Sträuchern ansatzweise zu erkennen. Sahara-Sand war dafür verantwortlich.
Gespenstisch sah der Himmel über Düsseldorf aus.
Dann kam Regen hinzu. Zunächst zögerlich, dann immer stärker.
Die Menschen suchten Schutz unter Vordächern.
Dann vertrieb der starke Regen die Menschen doch wieder nach innen, wo sie andächtig und gebannt in den langsam aufhellenden Himmmel starrten.