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Jahresrückblick 2004 - NOVEMBER

zuletzt aktualisiert: 03.12.2004 - 08:00

45. Woche bis 7. November

1. November:

- Im Endspurt des teuersten Wahlkampfs (mehr als 600 Millionen Dollar) in der Geschichte der USA werben Amtsinhaber George W. Bush und sein demokratischer Herausforderer John Kerry für eine hohe Beteiligung.

- Ein erst 16 Jahre alter Selbstmordattentäter reißt drei Israelis mit in den Tod. Weitere 32 Menschen werden bei dem Anschlag in Tel Aviv verletzt.

- Im Irak beginnt trotz andauernder Anschläge und Kämpfe die Wählerregistrierung für die Ende Januar geplanten Wahlen.

- Der künftige Präsident der Ukraine wird in einer Stichwahl am 21. November bestimmt. In der ersten Runde am Vortag erhielten Ministerpräsident Janukowitsch und sein Herausforderer Juschtschenko jeweils rund 40 Prozent der Stimmen.

- Erstmals in der Geschichte Uruguays übernimmt ein linksgerichteter Politiker das höchste Staatsamt: Tabaré Vásquez gewinnt mit 50,2 Prozent der Stimmen die Präsidentenwahl vom Vortag.

- Nach ethnischen Unruhen in Mittelchina mit sieben Toten und 42 Verletzten verhängen die Behörden das Kriegsrecht über die Stadt Langchenggang in der Provinz Henan.

- Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), ElBaradei, fordert den Iran und Nordkorea zu einem Einlenken im Streit um ihre Atomprogramme auf.

2. November:

- Die Amerikaner wählen einen neuen Präsidenten. Wie vor vier Jahren zeichnet sich in der Wahlnacht ein derart knapper Ausgang ab, dass das Ergebnis zunächst noch nicht feststeht.

- Verteidigungsminister Peter Struck kündigt bis 2010 die Schließung von insgesamt 105 Standorten der Bundeswehr und damit die Streichung von insgesamt 48.700 Dienstposten an. Mit teils heftiger Kritik und dem Ruf nach finanziellem Ausgleich reagieren die Union sowie die betroffenen Länder und Kommunen auf die Pläne.

- Die britische Königin Elizabeth II. trifft zu ihrem vierten Staatsbesuch in Deutschland ein. Die Queen und ihr Gemahl Prinz Philip landen zum Auftakt des dreitägigen Besuchs auf dem militärischen Teil des Berliner Flughafens Tegel.

- Bundesinnenminister Otto Schily besteht im Kampf gegen den Terrorismus auf einer Ausweitung der Befugnisse für das Bundeskriminalamt.

- Der niederländische Regisseur van Gogh wird in Amsterdam erschossen. Im Zusammenhang mit der Tat werden acht islamische Extremisten festgenommen.

- Mit 46.000 Arbeitern im Warnstreik und massiven Drohungen erhöht die IG Metall den Druck auf Volkswagen in der laufenden Tarifrunde.

3. November:

- Nach stundenlanger Auszählung gesteht Kerry seine Niederlage bei der US-Präsidentenwahl ein. US-Präsident Bush kann sich 286 Vertreter in der Versammlung der Wahlleute sichern - das sind 16 mehr als die erforderliche Mehrheit.

- Bei der Kongresswahl in den USA bauen die Republikaner ihre Mehrheit aus. Sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat legt die Partei von US-Präsident Bush zu.

- Bundeskanzler Schröder und Finanzminister Eichel einigen sich auf den Kern eines Pakets zur Einhaltung der Euro-Stabilitätskriterien im kommenden Jahr. Im Mittelpunkt stehen eine Verlegung des Tags der deutschen Einheit vom 3. Oktober auf einen Sonntag im Oktober sowie der Verkauf von Ansprüchen des Bundes an Telekom und Post.

- Nach einem Verhandlungsmarathon wird der Tarifkonflikt bei Volkswagen mit einem Kompromiss beigelegt. Der Autobauer verpflichtet sich, bis 2011 die Zahl von 103.000 Beschäftigten in Westdeutschland zu halten. Im Gegenzug akzeptiert die IG Metall eine Nullrunde von zwei Jahren und vier Monaten bei einer einmaligen Sonderzahlung von 1.000 Euro.

- Gut drei Wochen nach der Präsidentenwahl in Afghanistan wird Amtsinhaber Karsai offiziell zum Wahlsieger erklärt.

- Gewerbliche Versteigerer beim Online-Auktionshaus eBay müssen den Käufern ein Widerrufsrecht einräumen. Das entscheidet der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

- Die britische Königin Elizabeth II. spricht von der Notwendigkeit weiterer Reformen in Deutschland und Großbritannien. Bei der Fortsetzung ihres Staatsbesuches in Potsdam lobt die Queen die Aufbauleistung der neuen Bundesländer.

4. November:

- US-Präsident Bush ruft zu einer Aussöhnung zwischen den Parteien auf. Für seine zweite Amtszeit kündigt er Reformen im Steuer- und Rentensystem und eine Umbildung des Geheimdienstes an.

- Am letzten Tag ihres Deutschlandbesuchs betont die britische Königin Elizabeth II. in Düsseldorf die enge Verbundenheit zwischen beiden Ländern.

- Deutschland und Polen erklären den von Vertriebenen angefachten Entschädigungsstreit bei einem Besuch von Bundeskanzler Schröder in Warschau für erledigt.

- In einem Militärkrankenhaus bei Paris ringt Arafat um Leben und Tod.

- Bundespräsident Köhler spricht sich für den Erhalt des 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheit aus und stellt sich damit offen gegen die Haushaltspläne der Regierung.

- Ein neuer Skandal um dioxinverseuchtes Tierfutter greift aus den Niederlanden nach Deutschland über. In Nordrhein-Westfalen werden drei Bullenmastbetriebe mit rund 2.000 Tieren vorsorglich gesperrt.

5. November:

- Der Tag der deutschen Einheit bleibt Feiertag und wird weiterhin am 3. Oktober begangen. Nach einem Proteststurm zieht die Regierung ihren erst zwei Tage alten Vorschlag zurück, den Nationalfeiertag auf den ersten Sonntag im Oktober zu verlegen.

- Mit einem Bekenntnis zum Wiederaufbau im Irak und einem ehrgeizigen Programm zur Harmonisierung der Asylpolitik geht der EU-Herbstgipfel zu Ende.

- Der russische Präsident Vladimir Putin unterzeichnet das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz. Damit kann das Abkommen im Frühjahr kommenden Jahres in Kraft treten.

- Die niederländische Staatsanwaltschaft stuft den Mord an Regisseur van Gogh als terroristischen Akt ein.

- Der Euro erreicht gegenüber dem Dollar ein neues Allzeithoch. Am Abend notiert die Gemeinschaftswährung in Europa bei 1,2941 Dollar.

6. November:

- Fast jeder vierte Bezieher von Arbeitslosenhilfe wird nach Schätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) von 2005 an keine staatliche Unterstützung mehr bekommen. Viele sind nicht mehr anspruchsberechtigt, weil ihr Partner Geld verdient oder weil sie über Ersparnisse verfügen.

- Nach der Bekanntgabe weiterer Standortschließungen bei der Bundeswehr mehren sich bei SPD und Grünen die Rufe nach einer Abschaffung der Wehrpflicht.

- CDU und SPD in Sachsen machen den Weg für die erste Regierungskoalition in Dresden frei. Auf Parteitagen stimmen sie mit großer Mehrheit für das Bündnis.

- In der ukrainischen Hauptstadt Kiew gehen mehrere zehntausend Menschen auf die Straße und demonstrieren gegen Betrug bei der Präsidentenwahl.

- Eine Serie von Anschlägen erschüttert die irakische Stadt Samarra. Mindestens 29 Menschen werden getötet, darunter 17 Polizisten.

- Neun französische Soldaten werden in der Elfenbeinküste bei einem Luftangriff der Regierungstruppen getötet. Die Regierung in Paris ordnet die Zerstörung aller Militärflugzeuge des Landes an.

- Nach dem Verzicht der Bundesregierung auf die Abschaffung des arbeitsfreien Nationalfeiertags schlagen Wirtschaftsverbände und Politiker eine Verlängerung der Regelarbeitszeit vor. Neben BDI-Präsident Rogowski spricht sich auch CSU-Chef Stoiber für die 40-Stunden-Woche aus.

- Der Zustand des deutschen Waldes ist so schlecht wie nie zuvor: Die Schäden haben laut Vorabveröffentlichung aus dem Waldschadensbericht in einem bislang unvergleichlichen Ausmaß zugenommen.

- Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Sozialraub, Agenda 2010 und Hartz IV" demonstrieren rund 7.000 Menschen in Nürnberg.

- An der Suche nach dem seit einer Woche vermissten achtjährigen Felix aus dem Kreis Rotenburg beteiligen sich mehrere tausend Freiwillige. Sie stellen damit eine der größten Suchaktionen, die es jemals in Deutschland gab, auf die Beine.

7. November:

- Eine Delegation der palästinensischen Führung fliegt zu Arafat nach Frankreich.

- Erstmals kommt es zu einem tödlichen Unglück bei einer Protestaktion gegen Castor-Transporte. Ein 21-jähriger Franzose wird in Lothringen von dem Zug mit zwölf Atommüllbehältern für das Zwischenlager in Gorleben überrollt.

- Angesichts der zunehmenden Gewalt im Irak verhängt die Regierung den landesweiten Ausnahmezustand.

- Bei einem Zugunglück in der Nähe von London kommen sechs Menschen ums Leben.

46. Woche bis 14. November

8. November:

- Nach der Ermordung des niederländischen Regisseurs Theo van Gogh häufen sich in den Niederlanden Racheakte gegen muslimische Einrichtungen. In Eindhoven detoniert eine Bombe vor einer islamischen Schule.

- Mit zahlreichen Unfällen auf schneeglatten Straßen hält der Winter Einzug in Deutschland.

- Amerikanische und irakische Truppen stürmen die irakische Stadt Falludscha, in der sich Rebellen verschanzt halten.

- Auch nach dem Tod eines Anti-Atom-Aktivisten in Frankreich werden die Proteste gegen den Castor-Transport in Deutschland fortgesetzt. Mehrere hundert Gegner blockieren beide Routen in das Zwischenlager Gorleben.

- Ein dreiköpfiger Ombudsrat soll sich ab 1. Dezember um die Sorgen und Nöte der Menschen kümmern, die von der Arbeitsmarktreform Hartz IV betroffen sind.

- Arafats Frau wirft den Politikern Kureia und Abbas vor, ihren Mann "lebendig begraben" zu wollen.

- Deutschland und Spanien plädieren für mehr Flexibilität bei der Auslegung des europäischen Stabilitätspaktes. Bei einem Gipfeltreffen in León bekräftigten Bundeskanzler Schröder und der spanische Ministerpräsident Zapatero ihre Entschlossenheit zur engen Zusammenarbeit in der Außenpolitik.

- Ein Gericht in Istanbul verkürzt die Haftzeit des Papst-Attentäters Agca. Damit kann der heute 46-Jährige Ende kommenden Jahres freikommen.

- Knapp zwei Monate nach der Trennung von ihrer siameschen Zwillingsschwester Tabea wird die kleine Lea aus Lemgo aus dem Krankenhaus in Baltimore entlassen.

9. November:

- Zum 66. Jahrestag der Reichspogromnacht fordert der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, erneut einen Runden Tisch gegen Rechtsextremismus. In Gelsenkirchen legt er den Grundstein für eine neue Synagoge. Mit Kranzniederlegungen, Andachten und zahlreichen Diskussionsrunden gedenkt Deutschland des Mauerfalls vor 15 Jahren und der Pogromnacht von 1938.

- Begleitet von Studentenprotesten verhandelt das Bundesverfassungsgericht (BVG) in Karlsruhe mündlich darüber, ob Studiengebühren für das Erststudium weiterhin verboten bleiben sollen.

- Der rot-grüne Vorstoß für mehr direkte Demokratie und ein Referendum über die EU-Verfassung hat kaum noch eine Chance. Unions-Fraktionschefin Merkel lehnt Verhandlungen darüber ab.

- Der Flughafen Leipzig soll das neue Europadrehkreuz der Posttochter DHL werden. Dies würde für Leipzig Investitionen von rund 300 Millionen Euro und mehr als 10.000 neue Arbeitsplätze bedeuten, teilt die Deutsche Post in Bonn mit.

- In der Elfenbeinküste kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen. Französische Soldaten feuern auf eine Menge von Regierungsanhängern.

- Der Mitte-rechts-Politiker Jansa wird zum neuen slowenischen Ministerpräsidenten gewählt.

- Unter internationalem Druck verständigen sich Regierung und Rebellen im Sudan auf ein Ende der Gewalt in der Krisenregion Darfur. Beide Seiten unterzeichneten in Nigeria ein entsprechendes Abkommen.

- Der ermordete niederländische Regisseur van Gogh wird in Amsterdam beigesetzt.

10. November:

- Der israelische Ministerpräsident Scharon stimmt dem Wunsch der Palästinenser zu, Jassir Arafat in seinem Hauptquartier in Ramallah beizusetzten.

- Bei der Wiederwahl von Georg Milbradt zum sächsischen Ministerpräsidenten scheitert der 59 Jahre alte CDU-Politiker im Dresdner Landtag im ersten Wahlgang, weil mindestens sechs Abgeordnete der CDU/SPD-Koalition ihm die Zustimmung verweigern. Auch im zweiten Wahlgang kommt Milbradt nur auf 62 von 68 möglichen Koalitionsstimmen, doch diesmal reicht diese einfache Mehrheit für die Wiederwahl. Zwei Abgeoirdnete der Koalition stimmen in geheimer Wahl für den Ministerpräsidentenkandidaten der NPD.

- Der Euro klettert erstmals über die Marke von 1,30 Dollar.

- Nach mehrtägigen Unruhen in der Elfenbeinküste beginnen Frankreich und die Vereinten Nationen eine Evakuierungsaktion für mehrere tausend Ausländer. Militärflugzeuge fliegen 4.000 bis 8.000 Franzosen und andere Ausländer aus.

- Islamische Extremisten entführen drei Angehörige des irakischen Ministerpräsidenten Allawi und fordern ultimativ ein Ende der Offensive in Falludscha.

11. November:

- Arafat stirbt in einem Militärkrankenhaus bei Paris. Der Leichnam wird am gleichen Tag nach Kairo ausgeflogen.

- Nur Stunden nach dem Tod von Arafat geben sich die Palästinenser eine neue Führung. Die PLO wählt den früheren Ministerpräsident Mahmud Abbas zum neuen Chef, was als Vorentscheidung für die Arafat-Nachfolge gilt.

- Bei der Offensive in Falludscha kommen nach einer Schätzung der US-Streitkräfte 600 irakische Rebellen ums Leben.

- Die erste Koalitionsregierung in Sachsen steht. Vor dem Dresdner Landtag wird das CDU/SPD-Kabinett des Ministerpräsidenten Milbradt vereidigt.

- Siemens-Chef Heinrich von Pierer verabschiedet sich mit einem Rekordgewinn und setzt hohe Erwartungen in seinen Nachfolger Klaus Kleinfeld.

- In den Niederlanden kommt es erneut zu Brandanschlägen. ZUiele sind eine überwiegend von Katholiken besuchte Grundschule in Eindhoven, zwei protestantische Kirchen sowie zwei Moscheen.

- CDU und CSU verständigen sich in Berlin auf Grundzüge einer künftigen Gesundheitsreform.

12. November:

- Staatspräsidenten und Regierungsvertreter in aller Welt nehmen in Kairo Abschied von Arafat. Deutschland wird von Außenminister Fischer vertreten.

- Der Bundeshaushalt 2005 ist fertig. Nach wochenlangen parlamentarischen Beratungen stehen alle Details fest. Der Bund will mit 22 Milliarden Euro neuen Schulden auskommen.

- Die Bundeswehr kann auch 2005 Soldaten für den internationalen Anti-Terror-Kampf ins Ausland schicken. Der Bundestag verlängert mit Zustimmung aus allen Fraktionen das Mandat mit einem Budget von 114 Millionen Euro um ein weiteres Jahr.

- Falsche Arztabrechnungen, Chipkartenbetrug, gekaufte Pharmagutachter: Bis zu 20 Milliarden Euro versickern nach Schätzung von Korruptionswächtern durch Betrug und Korruption nutzlos im deutschen Gesundheitswesen. Die Organisation Transparency International fordert in Berlin dringend Gegenmaßnahmen der Politik.

- Im Mailänder Korruptionsprozess fordert die Staatsanwaltschaft acht Jahre Gefängnis für den italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi. Das Schlussplädoyer der Verteidigung ist für den 3. Dezember angesetzt.

13. November:

- Der ehemalige Frankfurter Polizeivizepräsident Daschner beruft sich auf eine Rückendeckung aus dem hessischen Innenministerium für die Folterandrohung im Fall Metzler.

14. November:

- Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Walter spricht sich dafür aus, Raucher- und Teepausen künftig vom Gehalt abzuziehen. Der Ökonom fordert, dass künftig nur noch die echte Arbeitszeit bezahlt wird.

- Bundeswirtschaftsminister Clement (SPD) fordert längere Lebensarbeitszeiten in Deutschland. Von 250 Milliarden Euro im Bundeshaushalt würden derzeit 80 Milliarden Euro für die Rente ausgegeben.

- Im Streit über sein Atomprogramm lenkt Iran nach Angaben diplomatischer Kreise in Wien ein und stimmt zu, die Urananreicherung komplett auszusetzen.

- Im spanischen Baskenland demonstrieren rund 15.000 Menschen für Aufnahme von Verhandlungen über die Autonomie der Region.

47. Woche bis 21. November

15. November:

- Mit ihrem nach monatelangem Streit vorgestellten Gesundheitskompromiss stoßen CDU und CSU auf breite Ablehnung. Kritik kommt von allen anderen im Bundestag vertretenen Parteien, von Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und Krankenkassen, aber auch aus den eigenen Reihen.

- Außenminister Powell kündigt seinen Rücktritt an.

- Griechenland hat den Beitritt zur Eurozone mit Hilfe falscher Defizitzahlen erwirkt. Dies geht aus einem Bericht der EU-Statistikbehörde Eurostat hervor. Mit Konsequenzen muss Griechenland vorerst nicht rechnen.

- Israel bietet der neuen palästinensischen Führung an, den geplanten Rückzug aus dem Gazastreifen gemeinsam zu koordinieren.

- Angesichts der Spannungen in den Niederlanden fordern deutsche Politiker eine bessere Integration von Ausländern.

16. November:

- Bundeskanzler Schröder spricht sich für den Erhalt der Mitbestimmung aus und warnt die Unternehmer vor einer Aufweichung. Er ruft die Arbeitgeber auf, seinen Reformkurs zu unterstützen .

- Der Bundesrechnungshof kritisiert die Haushaltspolitik von Finanzminister Eichel in ungewöhnlich scharfer Form.

- Politiker von Bundesregierung und Opposition fordern einen staatlich kontrollierten Islamunterricht an deutschen Schulen.

- Die EU-Finanzminister in Brüssel sehen davon ab, Griechenland ernsthafte Konsequenzen bis hin zu einem Ausschluss aus der Eurozone anzudrohen.

- Die Sonde SMART-1 erreicht als erstes europäisches Raumfahrzeug den Mond und schwenkt in eine Umlaufbahn um den Erdtrabanten ein und nähert sich dem Mond bis auf 5.000 Kilometer bei ihrer ersten Mondumrundung, die 129 Stunden dauern wird.

- Condoleezza Rice wird US-Außenministerin und wird die Nachfolge von US-Außenminister Powell antreten. Nach dem Rücktritt Powells nominiert Präsident Bush seine bisherige Nationale Sicherheitsberaterin für das Amt.

- Die im Irak entführte CARE-Regionaldirektorin Hassan ist tot. In Falludscha wird ihre verstümmelte Leiche gefunden.

- Nach der blutigen Offensive in Falludscha gehen amerikanische und irakische Truppen nun gegen Rebellen in Mossul vor. Die fünf Tigris-Brücken in der Stadt werden abgeriegelt.

- Der neue PLO-Chef Abbas fordert die militanten Palästinensergruppen zu einem Gewaltverzicht auf. Die Hamas-Führung lehnt dies ab.

17. November:

Die fünf Wirtschaftsweisen überreichen Bundeskanzler Schröder in Berlin ihr Jahresgutachten. Darin loben sie Schröders Politik, fordern aber zugleich weitere Reformen im Sozial-, Bildungs- und Steuersystem. Zur Einhaltung des EU-Stabilitätspaktes muss Deutschland nach Berechnungen der Wirtschaftsweisen im kommenden Jahr zwölf Milliarden Euro einsparen.

- Mit bis zu 200 Bundeswehrsoldaten will die Bundesregierung im Sudan die internationale Hilfe für die Krisenprovinz Darfur unterstützen.

- Der ehemalige Rüstungsstaatssekretär Holger Pfahls kann nach Deutschland ausgeliefert werden. Ein Berufungsgericht in Paris folgt mit dieser Entscheidung dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

- Deutschlands größter Handelskonzern Metro zieht Konsequenzen aus den wachsenden Verlusten bei seiner Verbrauchermarktkette Extra und trennt sich von 137 Filialen.

- Innenminister Schily (SPD) verlangt die Ausweisung von islamischen "Hasspredigern".

- Etwa 15.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes protestieren in mehreren Bundesländern gegen längere Arbeitszeiten und Stellenabbau.

- Russland will nach den Worten von Präsident Putin eine neue Atomrakete entwickeln, wie sie keiner anderen Nuklearmacht der Welt zur Verfügung steht.

- Nach dem Tod von Arafat ordnen die Palästinenser eine Untersuchung an, die die Todesursache klären soll. Ministerpräsident Kureia setzt eine Kommission ein, die palästinensische und andere arabische Ärzte Arafats befragen soll.

18. November:

- Der Euro setzt seine Rekordjagd fort. Die europäische Gemeinschaftswährung klettert auf 1,3074 Dollar und damit auf den höchsten Stand in ihrer Geschichte.

- Der rechtsgerichtete Politiker Fini wird neuer italienischer Außenminister. Ministerpräsident Berlusconi ernennt in Rom den Vorsitzenden der Nationalen Allianz zum Nachfolger von Frattini, der als EU-Kommissar nach Brüssel wechselt.

- Bundesinnenminister Schily scheitert mit seinem Vorstoß zur Kompetenzausweitung des Bundeskriminalamts (BKA) vorerst am massiven Widerstand der Länder.

- Israelische Soldaten erschießen im Grenzgebiet zwischen Ägypten und dem Gazastreifen irrtümlich drei ägyptische Polizisten. Der israelische Ministerpräsident Scharon ruft den ägyptischen Präsidenten Mubarak an, um sich zu entschuldigen.

- Nach wochenlangem Machtkampf spricht das Europäische Parlament der neuen EU-Kommission unter Präsident Barroso das Vertrauen aus. Im zweiten Anlauf stimmen die Straßburger Abgeordneten mit großer Mehrheit für das auf drei Positionen geänderte Kollegium.

- Zu Beginn seines Prozesses weist der frühere Frankfurter Polizeivizepräsident Daschner den Vorwurf der Folterandrohung gegen Magnus Gäfgen vor dem Frankfurter Landgericht von sich.

- UN-Generalsekretär Annan richtet auf einer Sondersitzung des Weltsicherheitsrats in Nairobi harte Worte an die Kriegsparteien im Sudan. Die Lage sei weiterhin verheerend, vor allem in der westlichen Krisenprovinz Darfur.

- Orkanböen mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 170 Stundenkilometern führen in Norddeutschland zu Unfällen, Verkehrsbehinderungen und Sachschäden.

19. November:

- Nach den gewaltsamen ethnischen Spannungen in den Niederlanden verständigen sich die EU-Staaten auf elf Grundprinzipien zur Integration von Einwanderern.

- Die traditionelle Fuchsjagd in England und Wales wird gesetzlich verboten.

- Ein Jahr nach der Verhaftung von Vorstandschef Chodorkowski beschließen die russischen Behörden die Versteigerung der Mehrheit des Hauptunternehmens Juganskneftegas und damit die Zerschlagung des Ölkonzerns Jukos.

- Trotz der Kritik von Seehofer stimmt der CSU-Parteitag dem Gesundheitskompromiss der Union mit großer Mehrheit zu. Nach einem leidenschaftlichen Appell von Parteichef Stoiber votieren die Delegierten für einen Systemwechsel in der Krankenversicherung.

- US-Notenbankchef Greenspan äußert sich in Frankfurt besorgt über das amerikanische Außenhandelsdefizit. Während der Rede beschleunigt sich die Talfahrt des Dollars.

- Die Europäische Kommission genehmigt die Pläne der Bayer AG, vom Schweizer Roche-Konzern dessen Geschäft mit verschreibungsfreien Arzneimitteln zu übernehmen.

20. November:

- Der Irak kann für seinen Wiederaufbau auf einen weitgehenden Schuldenerlass hoffen. Der Erlass betrifft die 42 Milliarden Dollar Auslandsschulden des Irak bei den Staaten des Pariser Klubs.

- Bei einer Explosion in einem zweigeschossigen Haus in der italienischen Stadt Foggia kommen acht Menschen ums Leben.

21. November:

- In Köln ziehen mehr als 20.000 überwiegend muslimische Demonstranten durch die Innenstadt, um für Frieden und gegen Terrorismus im Namen des Islam zu protestieren.

- Die Bundeswehr wird von einem Misshandlungsskandal erschüttert: Die Staatsanwaltschaft Münster ermittelt gegen 18 Vorgesetzte einer Ausbildungskompanie im westfälischen Coesfeld wegen des Verdachts der Misshandlung von Untergebenen.

- Nach dem Tod des palästinensischen Präsidenten Arafat schalten sich die USA wieder verstärkt in den Nahostkonflikt ein. US-Außenminister Powell trifft zu Gesprächen mit Israelis und Palästinensern in der Region ein.

- In der Ukraine findet eine Stichwahl zwischen Regierungskandidat Janukowitsch und Oppositionskandidat Juschtschenko statt.

22. November:

- Der CSU-Politiker Horst Seehofer erklärt nach wachsendem Widerstand wegen seiner fortgesetzten Kritik am Gesundheitskompromiss der Union den Rückzug aus der Fraktionsspitze.

- Nach der Präsidentenstichwahl in der Ukraine entbrennt ein heftiger Streit über das Ergebnis.

- Die neue EU-Kommission unter Präsident Barroso nimmt ihre Amtsgeschäfte auf.

- Drei Tage vor der entscheidenden Ratssitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gibt die iranische Regierung in Teheran formell die Aussetzung der Uran-Anreicherung bekannt.

- Der angeschlagene KarstadtQuelle-Konzern trennt sich von seiner Mehrheitsbeteiligung an den deutschen Filialen der Kaffeehauskette Starbucks.

- Der Schlagersänger und Schauspieler Freddy Quinn wird wegen Steuerhinterziehung vom Hamburger Landgericht zu zwei Jahren Haft auf Bewährung sowie einer Geldbuße von 150.000 Euro verurteilt.

- Die regierende Fatah-Partei nominiert den früheren palästinensischen Ministerpräsidenten Abbas als Kandidaten für die Nachfolge des verstorbenen Arafat im Präsidentenamt.

23. November:

- Die Union will ihre Verfassungsklage gegen den Nachtragshaushalt 2004 auf den Etat für kommendes Jahr ausweiten.

- Nach fast vier Wochen Geiselhaft werden drei UN-Mitarbeiter in der afghanischen Hauptstadt Kabul freigelassen.

- Die tödliche Immunschwächekrankheit Aids bedroht mehr Menschen als jemals zuvor: Mit 39,4 Millionen erreicht die Zahl der HIV-Infizierten weltweit einen neuen Höchststand.

- Mehrere tausend Anhänger von Oppositionsführer Juschtschenko marschieren aus Protest gegen das amtliche Wahlergebnis zum Amtssitz des Präsidenten in Kiew.

- In Anlehnung an seinen Vorgänger Arafat fordert der neue PLO-Chef Abbas ein Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge nach Israel.

- Für die mehr als 15.000 Aktionäre ist bei ihrer Klage gegen die Telekom eine schnelle Entscheidung in dem beispiellosen Mammutverfahren nicht in Sicht. Das Frankfurter Landgericht vertagt das Verfahren zum Prozessauftakt auf den 21. Juni nächsten Jahres.

24. November:

- Trotz einer gegenteiligen Zusage an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) will der Iran weiterhin Zentrifugen in Betrieb halten. Eine entsprechende Forderung richtet Teheran an die IAEA.

- Ungeachtet scharfer internationaler Kritik am Ablauf der Präsidentenwahl in der Ukraine erklärt die Wahlkommission den bisherigen Ministerpräsidenten Janukowitsch offiziell zum Sieger.

- Das Bundesverfassungsgericht stoppt in letzter Sekunde die Auslieferung des mutmaßlichen Terrorhelfers Darkazanli an Spanien. Dem Antrag des Beschwerdeführers wird stattgegeben.

- Ein Jahr nach dem vereitelten Bombenanschlag auf das neue Jüdische Zentrum in München steht der mutmaßliche Drahtzieher Wiese vor Gericht. Zum Prozessauftakt verweigert der 28-jährige Neonazi die Aussage.

25. November:

- Die EU und Russland fordern die Ukraine zu einer friedlichen Lösung des Konflikts auf.

- Begleitet von Kritik und Vorbehalten beschließen die Justizminister der Länder über Parteigrenzen hinweg Eckpunkte einer "großen Justizreform".

- Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen wird in Bagdad ein Mitarbeiter der US-Regierung bei einem Anschlag getötet.

- Der Entführer und Mörder des elfjährigen Jakob von Metzler, Gäfgen, wiederholt den Vorwurf der Nötigung gegen den angeklagten Kriminalhauptkommissar vor dem Frankfurter Landgericht.

26. November:

- Die CSU-Landesgruppe im Bundestag wählt ihren gesundheitspolitischen Sprecher Wolfgang Zöller einstimmig zum Nachfolger Seehofers im Amt des stellvertretenden Unions-Fraktionsvorsitzenden.

- Irakische Rebellen greifen das Sperrgebiet der "Grünen Zone" an und erschießen vier Mitarbeiter einer britischen Sicherheitsfirma.

- Die Bundeswehr geht einem möglichen weiteren Fall von Rekrutenmisshandlung in der Kaserne Ahlen in Nordrhein-Westfalen nach.

- Die Delegierten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien treten in ihre entscheidenden Beratungen über das iranische Atomprogramm ein. Die Regierung in Teheran erklärt sich grundsätzlich dazu bereit, auf die Anreicherung von Uran zu verzichten.

- Unter den Augen von DaimlerChrysler-Chef Schrempp und des stellvertretenden chinesischen Ministerpräsident Zeng wird ein Vertrag zum Bau von Mercedes-Fahrzeugen in zwei neuen Werken in China unterzeichnet.

- Zum Ende seiner Marathon-Debatte verabschiedet der Bundestag mit rot-grüner Mehrheit den Etat für das nächste Jahr.

- Der Bundesrat lehnt mit seiner Unionsmehrheit die Streichung der Eigenheimzulage ab.

- Der scheidende ukrainische Präsident Kutschma spricht mit Juschtschenko und Janukowitsch. Die Verhandlungen kommen unter europäischer Vermittlung zusammen.

- 17 irakische Parteien fordern die Verschiebung der für den 30. Januar geplanten Wahl und begründen dies mit der mangelnden Sicherheit im Lande.

- Der in Israel inhaftierte palästinensische Politiker Barghuti verzichtet auf eine eigene Kandidatur bei der Wahl am 9. Januar und erklärt seine Unterstützung für Abbas.

27. November:

- Das ukrainische Parlament erklärt das Ergebnis der Stichwahl für ungültig und fordert eine Wiederholung.

- Beim Einsturz einer Tiefgarage in Gretzenbach in der Schweiz kommen sieben Feuerwehrleute ums Leben.

- Kurz nach Beginn eines Massen-Gentests sprengt sich der Briefbombenattentäter von Niederbayern in Hutthurm selbst in die Luft. Die Hintergründe für die Taten bleiben unklar.

- Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns rückt in weite Ferne. Der DGB-Vorsitzende Sommer und SPD-Chef Müntefering verständigen sich darauf, das Projekt zu verschieben.

28. November:

- Die französische Regierungspartei UMP leitet eine neue Ära ein. Zehntausende Parteimitglieder kommen bei Paris zusammen, um Wirtschafts- und Finanzminister Sarkozy zum neuen Vorsitzenden zu krönen.

- Der israelische Ministerpräsident Scharon und der neue PLO-Chef Abbas bekunden die Bereitschaft zu einem Gipfeltreffen nach der palästinensischen Präsidentenwahl im Januar und bekennen sich zugleich zu einem Neubeginn des Friedensprozesses auf der Grundlage der Roadmap.

- Die Schweizer billigen in einer Volksabstimmung das Gesetz zur Zulassung der Forschung mit embryonalen Stammzellen.

49. Woche bis 30. November

29. November:

- Der scheidende ukrainische Staatschef Kutschma spricht sich für Neuwahlen aus.

- Der Misshandlungs-Skandal bei der Bundeswehr zieht immer weitere Kreise. Verteidigungsminister Struck spricht von Ermittlungen in vier Verdachtsfällen möglicher Übergriffe auf Rekruten.

- In der laotischen Hauptstadt Vientiane wird ein Freihandelsabkommen zwischen den ASEAN-Staaten und China unterzeichnet. In Südostasien soll bis 2010 der größte zollfreie Wirtschaftsraum der Welt entstehen.

- Vertrauensleute des Opel-Betriebsrates überreichen der Unternehmensleitung mehr als 40.000 Unterschriften für den Erhalt des Opel-Stammwerkes in Rüsselsheim.

- Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) verabschiedet in Wien eine Resolution zur Kontrolle des iranischen Atomprogramms. Damit ist der Streit vorerst beigelegt.

30. November:

- Im ukrainischen Parlament scheitert ein Misstrauensantrag gegen die Regierung.

- Der portugiesische Präsident Sampaio entscheidet sich für die Auflösung des Parlaments in Lissabon und Neuwahlen. Erst vor vier Monaten hatte der liberalkonservative Santana Lopes die Regierungsgeschäfte übernommen, nachdem sein Vorgänger Barroso zum Chef der EU-Kommission berufen worden war.

- Ein Generalstreik aus Protest gegen die Wirtschaftspolitik der italienischen Regierung legt landesweit den Verkehr lahm. Postämter, Apotheken, Büros der öffentlichen Verwaltung und Ministerien bleiben geschlossen.

- Bei einem schweren Tropensturm auf den Philippinen kommen mehrere hundert Menschen ums Leben. Weitere 180 gelten als vermisst. Die meisten Opfer gibt es in der Provinz Quezon, rund 70 Kilometer östlich von Manila.

Tote im November:

2. Scheich Sajed bin Sultan al Nahjan, 86, Präsident der

Vereinigten Arabischen Emirate und Emir von Abu Dhabi, in Abu

Dhabi

7. Howard Keel, 85, US-Musical- und Fernsehstar, in Los Angeles

11. Jassir Arafat, 75, palästinensischer Präsident, in Clamart

bei Paris

13. Russell Jones, 35, US-Rap-Sänger, bekannt als Ol' Dirty

Bastard oder O.D.B., in New York

19. John Vane, 77, brit. Medizinnobelpreisträger, in London

23. Rafael Eitan, 75, ehem. israel. Heereschef, in Aschdod

24. Arthur Hailey, 84, brit.-kanad. Schriftsteller, in Lyford

Cay auf der Insel New Providence/Bahamas

26. Philippe de Broca, 71, frz. Filmregisseur, in Paris

28. Otto Esser, 87, ehem. dt. Arbeitgeberpräsident, in Berlin

Quelle: ap/rm

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Groß-Razzia gegen Hells Angels in Norddeutschland
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Mit einem Großaufgebot sind Staatsanwaltschaft ..
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Bei einer Gasexplosion in Bremerhaven ist ein ..
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In Bosnien ist ein deutsches Mädchen acht Jahre ..
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Vatikanstaat

Der Papst, die Intrigen, die Schurken

Im achten Jahr seines Pontifikats erfährt der deutsche Kirchenlehrer auf dem Stuhl Petri zweierlei: Kopfschütteln über mangelhafte Management-Qualitäten in der Kirchenleitung und großes Lob auch von Nicht-Katholiken für die Arbeit im bischöflichen ... Von Reinhold Michels  mehr

 
 

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Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

 

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26-jähriger Mann in Dorsten festgenommen

 

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