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Düsseldorf
Junge Familien in NRW sorgen sich um Bildung

Düsseldorf. Die Sorge um die Bildungschancen ihrer Kinder ist bei Familien in NRW stärker ausgeprägt als im Rest von Deutschland, politische Krisen und eine damit verbundene finanzielle Unsicherheit interessieren dagegen weniger. Das ergab eine Umfrage der Krankenkasse Pronova BKK unter Familien mit einem Kind unter zehn Jahren. Ziel war es, eine allgemeine Stimmungslage auszuloten. Dabei wurde die Situation in NRW mit der in der Gesamtrepublik gespiegelt.

Demnach sind sportliche Aktivitäten im Verein jungen Eltern in NRW wichtiger als im übrigen Deutschland (34 Prozent zu 28 Prozent). Kreative Betätigungen werden dagegen nicht so geschätzt - hier liegt das gesamte Land (33 Prozent) deutlich vor NRW (25 Prozent). Auch die Nähe zur Natur beziehungsweise ein Bewusstsein für die Umwelt wird in der Republik höher geschätzt (58 Prozent) als im bevölkerungsreichsten Bundesland (53 Prozent). Dort werden das Erlernen von Fremdsprachen und gute Schulnoten höher bewertet. Betriebe in NRW haben zudem die nettesten Kollegen: Familienfreundliches Verhalten unter Mitarbeitern ist hier häufiger. Auch variable Arbeitszeiten findet man in NRW eher als im restlichen Deutschland.

(jis)
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