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Berlin/Düsseldorf
Ländervergleich: Schüler aus NRW schwach in Deutsch

Berlin/Düsseldorf. Die Neuntklässler in NRW haben im bundesweiten Vergleich weiter große Schwächen im Fach Deutsch, besser sieht es in Englisch aus. Das geht aus dem in Berlin vorgestellten Länderreport "IQB-Bildungstrend 2015" der Kultusministerkonferenz hervor. Demnach landeten die NRW-Schüler der neunten Klassen bei den getesteten Deutsch-Kompetenzen Zuhören und Lesen unter den 16 Bundesländern auf den Plätzen 12 und 13. Probleme bereitet vor allem die Rechtschreibung.

Die Studie des Berliner Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) vergleicht aktuelle Daten mit dem ersten Neuntklässler-Test 2008/2009. Den Angaben zufolge schnitt NRW in Deutsch etwas schlechter ab als vor acht Jahren. Deutlich bessere Noten erhielt das Land für das Fach Englisch. Den Forschern zufolge verstehen die Neuntklässler englische Texte durch Vorlesen besser als ein Großteil ihrer Schulkameraden in anderen Ländern. Im Ranking bedeutet das Platz fünf.

Für ganz Deutschland zeichnete sich eine Verbesserung der Neuntklässler in Englisch ab, in Deutsch dagegen herrscht Stagnation. Bayern bleibt an der Spitze, Bremen und Berlin sind weiterhin oft Schlusslichter. Der Report ist eine regionale Ergänzung zum internationalen Pisa-Test. Den Angaben zufolge nahmen diesmal mehr als 37.000 Neuntklässler aus mehr als 1700 Schulen teil.

(dpa)
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