"Die meisten Prachtkerle sind tot": Lauren Bacall findet Männer eitel und langweilig
zuletzt aktualisiert: 26.09.2002 - 13:33München (rpo). Schauspiellegende Lauren Bacall findet keinen Gefallen mehr an Männern. "Die meisten Prachtkerle sind tot. Die anderen Männer sind eitel und langweilig", sagte die 78-jährige Witwe von Humphrey Bogart der TV-Zeitschrift "die zwei".
Nach der Scheidung von dem inzwischen ebenfalls gestorbenen Schauspieler Jason Robards im Jahr 1969 hat die New Yorkerin nicht mehr geheiratet.
Die Schauspielerin, genannt "The Look", ist bei der Auswahl eines Partners sehr kritisch. "Ich habe selten einen Mann getroffen, mit dem ich auch nur essen gehen wollte. Geschweige denn zum Standesamt", erklärte Bacall. "Es wäre nett, nicht immer allein zu sein. Aber ich bin lieber allein als mit manchen Leuten zusammen. Ich beneide nicht meine Freundinnen. Ich möchte nicht mit ihren Männern verheiratet sein. Ich seh's mir an und sage: Gott sei Dank kann ich nach Hause gehen."
Wenn sie Humphrey Bogart, mit dem sie von 1945 bis zu seinem Tod 1957 verheiratet war, in Filmen anschaut, denkt sie, "wie schrecklich es ist, dass er nicht länger leben durfte, erleben durfte, wie seine Kinder erwachsen wurden. Dass er mit 56 krank wurde, fand ich unfair, weil er wirklich ein außergewöhnlich guter Mensch war."
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