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Ehefrau von Johnny Depp
Amber Heard drohen wegen ihrer Hunde zehn Jahre Gefängnis

Fotos: Depp bringt Heard auf dem roten Teppich zum Lachen
Fotos: Depp bringt Heard auf dem roten Teppich zum Lachen FOTO: afp, dan
Sydney. Zwei Monate nach der Aufregung um den illegalen Aufenthalt zweier Hunde von Hollywoodstar Johnny Depp in Australien hat der Fall ein juristisches Nachspiel. Depps Ehefrau Amber Heard sei vor ein Gericht im östlichen Bundesstaat Queensland geladen worden, um sich zu dem Vorwurf zu äußern, australische Seuchenschutzgesetze gebrochen zu haben, teilten die zuständigen Behörden mit.

Medienberichten zufolge soll die Anhörung im September stattfinden. Ob Heard selbst erscheinen werde, sei allerdings fraglich. Im schlimmsten Fall drohen der Schauspielerin bis zu zehn Jahre Gefängnis.

Heard hatte die Yorkshireterrier Boo und Pistol im April illegal nach Australien gebracht, wo Depp derzeit den fünften Teil der Piratensaga "Fluch der Karibik" dreht. Das Vergehen kam zufällig ans Tageslicht und sorgte bei den Behörden für großen Ärger. Landwirtschaftsminister Barnaby Joyce setzte sich persönlich dafür ein, dass die Tiere wieder in die USA zurückkehren. Mitte Mai flogen Boo und Pistol zurück in ihre Heimat – und entgingen damit ihrer Einschläferung.

Aus den USA eingereiste Katzen und Hunde müssen eigentlich zehn Tage in Quarantäne verbringen, um die Einschleppung von Krankheiten zu verhindern. Der rigorose Umgang der Behörden mit Depps Tieren löste in Australien zugleich Empörung und Belustigung aus. Zudem sorgte die Posse weltweit für Schlagzeilen. Joyce verteidigte am Donnerstag sein Vorgehen: Sollte durch nicht deklarierte Hunde die Tollwut in das Land eingeschleppt werden, hätte dies "verheerende Auswirkungen" für Menschen und Tiere, sagte er vor Journalisten.

Weitere Informationen zu Amber Heard in unserem Dossier.

(AFP)
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