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Fotoshooting
Anastacia zeigt ihren Kampf gegen den Krebs

Düsseldorf. Mit intimen Fotos erzählt Sängerin Anastacia von der schlimmsten Zeit ihres Lebens. Die Narben ihrer Operationen zeigen, wie sehr sie unter der Brustkrebserkrankung zu leiden hatte – und dass sie den Weg zurück ins Leben gemeistert hat.

Drei Jahre nach ihrer Brustkrebserkrankung und einer schwierigen Operation geht die 48-jährige US-Amerikanerin auf besondere Weise an die Öffentlichkeit. Für das Magazin "Fault" posierte sie nackt vor der Kamera. Jedoch nicht, um erotische Fotos machen zu lassen, sagt sie. Vielmehr wolle sie sich selbst und alle Frauen, die an der Krankheit leiden, ein Stück weit befreien und zeigen, "dass Frauen ihre Weiblichkeit selbst nach einer solch schweren Krankheit zurückgewinnen können".

2003 erkrankte Anastacia erstmals an Brustkrebs. 2013 bekam sie erneut die Diagnose und ließ sich daraufhin beide Brüste entfernen. Fünfmal musste sie operiert werden – eine Tortur für die Sängerin. Die Spuren, die an ihrem Körper zurückblieben, seien jedoch wichtige Erinnerungen.

 

"Die Narben sind Teil meines Lebenswegs, und sie erinnern mich an all das, was ich bei der Brustamputation durchgemacht habe", sagte sie dem Magazin in einem Interview.

Auf den Bildern deutlich zu sehen: Zwei etwa dreißig Zentimeter lange Narben, die quer an ihrem Rücken herunterlaufen. Diese Schnitte waren notwendig, um ihre Brüste nach der Amputation durch Verlagerung von Rücken-Muskelgewebe wieder aufzubauen.

Mit der Veröffentlichung möchte die Soulsängerin anderen Kraft geben, sich selbst aber auch von eigenen Hemmungen befreien. Denn lange Zeit hatte sie Angst, sich von Papparazzi am Strand fotografieren zu lassen. "Ich würde mich irgendwie schämen, aber indem ich die Narben in diesem Fotoshooting enthülle, fühle ich mich extrem gestärkt."

(mro)
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